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Elektronikproduktion | 16 April 2012

Belegschaft bei NSN München für Beschäftigungsgesellschaft

Überwiegende Mehrheit der von der Restrukturierung bei Nokia Siemens Network in München betroffenen Mitarbeiter wechselt in eine Transfergesellschaft.

Nokia Siemens Networks hat heute bekannt gegeben, dass in München rund 2.000 Arbeitsplätze erhalten werden, nachdem die überwiegende Mehrheit der von der Restrukturierung betroffenen Mitarbeiter ihre Bereitschaft erklärt hat, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Wie mit der IG Metall im vergangenen Monat vereinbart, war die Annahme dieses Angebots durch eine klare Mehrheit der betroffenen Mitarbeiter die Voraussetzung für den Verbleib des Unternehmens in München. Die genaue Zahl der Mitarbeiter, die ihre Zustimmung zum Wechsel in die Transfergesellschaft gegeben haben, wird am 18. April 2012 bekannt sein. Zu diesem Zeitpunkt werden auch diejenigen Mitarbeiter ihre Antwort eingereicht haben, die eine Fristverlängerung bekommen hatten, weil sie durch Urlaub oder andere Gründe verhindert waren, das Angebot zum Wechsel in die Transfergesellschaft bis zum heutigen Tag anzunehmen. „Das ist ein gutes Ergebnis für das Unternehmen und seine Mitarbeiter“, sagte Herbert Merz, Aufsichtsratsvorsitzender der Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG in Deutschland. „Nokia Siemens Networks kann dadurch die Restrukturierungsziele in München deutlich früher erreichen und hat mehr Planungssicherheit. Dies ist eine gute und sozialverträgliche Lösung für diejenigen Mitarbeiter, die von der Restrukturierung betroffen sind, und heißt, dass alle Mitarbeiter, die bei Nokia Siemens Networks bleiben, nicht umziehen müssen.“ Denjenigen Mitarbeitern, die das Angebot, in die Transfergesellschaft zu wechseln nicht annehmen, wird, wie mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart, gekündigt. Nun werden rund 2.000 Mitarbeiter in neu gegründeten Nokia Siemens Networks-Gesellschaften in München verbleiben. Am 23. März gab Nokia Siemens Networks bekannt, dass sich die IG Metall und das Management auf ein mögliches Vorgehen geeinigt hatten, wie München als Standort für Nokia Siemens Networks doch noch erhalten werden könnte. Die von der IG Metall ausgehende Initiative sah vor, dass rund 2.000 Arbeitsplätze in München verbleiben. Voraussetzung hierfür war, dass eine erhebliche Mehrheit der betroffenen Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft wechselt.
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