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Elektronikproduktion | 10 April 2012

Auftragseingänge im Februar 2011 knapp unter Vorjahr

Im Februar dieses Jahres sind die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie mit knapp zwei Prozent leicht hinter ihrem Vorjahreswert zurück geblieben.

„Mit einem Zuwachs von rund einem Fünftel waren sie allerdings vor einem Jahr besonders stark gestiegen" sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Die Bestellungen aus dem Inland sind im Februar 2012 um siebeneinhalb Prozent gegenüber Vorjahr gesunken. Die Auslandsorders haben dagegen um vier Prozent zugelegt. Von Januar bis Februar dieses Jahres haben die Auftragseingänge ihren Vorjahresstand um dreieinhalb Prozent verfehlt. Inländische und ausländische Kunden orderten dabei sechs bzw. ein Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Inlandserlöse wachsen stärker als Auslandserlöse Die Erlöse der Elektrounternehmen sind im Februar dieses Jahres um drei Prozent gegenüber Vorjahr auf 14 Mrd. Euro gewachsen. „Dabei hat der Inlandsumsatz wie schon im Vormonat stärker zugelegt als der Auslandsumsatz", ergänzte Dr. Gontermann. So stieg der Umsatz mit inländischen Kunden um viereinhalb Prozent auf 7,4 Mrd. Euro, der mit ausländischen Kunden um knapp ein Prozent auf 6,6 Mrd. Euro. Zwischen Januar und Februar 2012 belief sich das Erlöswachstum auf vier Prozent gegenüber Vorjahr und erreichte ein Volumen von 27,3 Mrd. Euro. Während das Inlandsgeschäft um acht Prozent auf 14,5 Mrd. Euro zulegte, gab das Auslandsgeschäft um ein Prozent auf 12,8 Mrd. Euro nach. Ifo-Geschäftsklima: Erwartungen hellen sich weiter auf Im März dieses Jahres haben die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie sowohl ihre aktuelle wirtschaftliche Situation besser beurteilt als im Vormonat als auch ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate. „Bei der Lageeinschätzung hat sich der Saldo aus positiven und negativen Antworten im März auf 24 Prozent erhöht – nach 22 Prozent im Februar. Auch die Geschäftsaussichten für das nächste halbe Jahr sind gut: Die Zahl der (weiter) steigende Geschäfte erwartenden Firmen übertrifft diejenige mit rückläufigen Erwartungen jetzt um das Doppelte", sagte Dr. Gontermann. Das Geschäftsklima in der Branche insgesamt – als Mittel aus Lagebeurteilung und Erwartungen – ist im März entsprechend gestiegen. Ressourceneffizienz gewinnt an Bedeutung Einer aktuellen ZVEI-Umfrage zufolge spielt Ressourceneffizienz eine immer größere Rolle in der Elektroindustrie. Was die eigenen Produktionsprozesse anbelangt, haben vier von fünf Unternehmen in den letzten Jahren den Ressourceneinsatz zur Herstellung ihrer Produkte kontinuierlich gesenkt. Zudem werden 38 Prozent des gesamten Branchenumsatzes – von 178 Mrd. Euro im Jahr 2011 – mit Produkten erlöst, die auf Abnehmerseite nachhaltig zu mehr Ressourceneffizienz beitragen. Schließlich widmen 97 Prozent der Elektrounternehmen immer höhere Anteile ihrer F&E-Budgets der Steigerung der Ressourceneffizienz. Im vergangen Jahr hat die deutsche Elektroindustrie insgesamt 12,6 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einem Viertel aller privaten F&E-Aufwendungen hierzulande.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2