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© dmitriy shironosov / dreamstime.com Elektronikproduktion | 26 März 2012

Nokia Siemens und IG Metall einigen sich

Nokia Siemens Networks einigt sich mit Gewerkschaft IG Metall über mögliche Eckpunkte zur Umsetzung der geplanten Restrukturierung.

Die IG Metall und das Management von Nokia Siemens Networks haben sich auf ein mögliches Vorgehen geeinigt, wie München als Standort für Nokia Siemens Networks doch noch erhalten werden könnte. Die von der IG Metall ausgehende Initiative sieht vor, dass rund 2.000 Arbeitsplätze in München verbleiben, wobei der Standort St.- Martin-Straße mit derzeit 3.600 Mitarbeitern wie geplant geschlossen würde. Nokia Siemens Networks ist hierzu bereit, wenn eine überwiegende Mehrheit der etwa 1.600 von der Restrukturierung betroffenen Münchner Mitarbeiter noch im April ihre Bereitschaft erklären, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Diese würde die Mitarbeiter weiter qualifizieren und hätte eine Laufzeit von zwei Jahren. „Voraussetzung für diese Lösung ist, dass eine überwiegende Mehrheit der betroffenen Mitarbeiter tatsächlich in die Transfergesellschaft wechselt“, sagt Herbert Merz, Aufsichtsratsvorsitzender von Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG in Deutschland. „Der Vorschlag der IG Metall würde es uns ermöglichen, die Restrukturierungsziele für Deutschland schneller zu erreichen und würde uns Planungssicherheit verschaffen. Das ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, und würde eine Entscheidung für München als weiteren Standort unternehmerisch rechtfertigen.“ Zudem würde das Unternehmen früher als geplant Klarheit für die betroffenen Mitarbeiter schaffen. Die nächsten Schritte werde das Management im Detail mit den Arbeitnehmervertretern besprechen. Nun gelte es, genügend Mitarbeiter zum Wechsel in die Transfergesellschaft zu bewegen, damit der Plan auch umgesetzt werden kann. Im November 2011 hatte Nokia Siemens Networks einen weltweiten Restrukturierungsplan mit einem Personalabbau von insgesamt 17.000 Stellen angekündigt. Ende Januar 2012 gab Nokia Siemens Networks die Absicht bekannt, in Deutschland ca. 2.900 von 9.100 Arbeitsplätzen abzubauen. An diesem Ziel hält das Unternehmen nach wie vor fest. Damit verbunden war auch die geplante Konzentration auf fünf Standorte mit zentraler Bedeutung für die Geschäftstätigkeit und die Schließung aller weiteren Standorte, inklusive München.
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2019.04.24 22:28 V13.2.0-2