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Elektronikproduktion | 02 März 2012

TQ-Group investiert in Testbereich

TQ-Group nimmt neues HALT/HASS/HASA-Testsystem in Betrieb

Der Systemdienstleister TQ hat am Hauptsitz in Seefeld bei München das Produktionsequipment um ein HALT/HASS/HASA-Testsystem Qualmark Typhoon 3.0 erweitert. Von diesem neuen Leistungsangebot profitieren TQ-Kunden sowohl in der Produktentwicklungsphase als auch während der Serienproduktion. Der Highly Accelerated Life Test (HALT) wird während der Entwicklungsphase eines Produkts durchgeführt: Die Baugruppe wird in der Testkammer abwechselnd hohen und niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Die Temperatur wird während des Tests stufenweise erhöht beziehungsweise reduziert, bis Fehler auftreten. Um die Stressbedingungen im Feld noch besser zu simulieren, kann zusätzlich eine Vibration bis zu einer Beschleunigung von 70 grms über alle drei Achsen zeitgleich aktiviert werden. Die Kühlung der Kammer erfolgt mit flüssigem Stickstoff, womit Temperaturgradienten von bis zu 70°C - 100°C/Min erreicht werden können. Der Temperaturbereich der Kammer liegt zwischen +200°C bis -100°C. Georg Unterlugauer, Leiter Qualitätsmanagement, fasst zusammen: „Mit dem HAL-Test können wir die Haltbarkeit und Robustheit des Produkts überprüfen und somit spätere Ausfälle im Feld vermeiden. Wir erkennen Schwachstellen frühzeitig und beseitigen diese bereits in der Produktentstehungsphase, denn die Testergebnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Baugruppe ein.“ Das Highly Accelerated Stress Audit (HASA) wird fertigungsbegleitend als Stichprobenprüfung durchgeführt und baut auf den Ergebnissen aus dem HALT auf. Auch beim HASA werden die Baugruppen einem definierten Stress (Temperatur, Vibration) ausgesetzt, hier jedoch mit dem Ziel, Fertigungsfehler und schwächere Bauteile aufzuspüren. Bei Bedarf oder bei extremen Anforderungen an das Produkt kann auch ein Highly Accelerated Stress Screening (HASS) als 100%-Test in der Serienproduktion durchgeführt werden. „Bislang haben wir HALT/HASA bei externen Instituten in Auftrag gegeben. Mit einem eigenen Testsystem sind wir unabhängiger und können auch nach Bedarf serienbegleitende Maßnahmen durchführen“, erklärt Georg Unterlugauer. Er ist davon überzeugt, dass sich das neue Testsystem bald amortisiert hat: „Unsere Kunden haben den Nutzen erkannt, die Entwicklung ihres Produkts mit einem HAL-Test abzusichern. Auch HASA und HASS ist für viele unserer Kunden interessant: Gerade bei kleinen Losen und komplexen Baugruppen kann der Fehlerschlupf, mit dem bei jeder Elektronikproduktion zu rechnen ist, reduziert werden. Mit HASS wird dem Kunden die optimale Fertigungsqualität und Robustheit seiner Baugruppe bestätigt.“
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