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Leiterplatten | 07 Oktober 2011

Spraycoater optimiert Lackauftrag

Die ILFA Feinstleitertechnik GmbH hat ihren Maschinenpark durch einen Spraycoater für feinsten Lackauftrag ergänzt.

Das Aufbringen des Lötstopplacks mit einem beheizten Sprühkopf hat diverse Vorteile. So haftet der Lack bedingt durch einen geringeren Lösemittalanteil besser auf dem Zuschnitt und verfließt kaum. Neben einer besseren Kantenabdeckung entstehen durch das Sprühen keine Lackanhäufungen an Kanten, Fräsungen, Kavitäten und in Bohrungen wie bei Gießverfahren oder dem Siebdruck. Die Schichtverteilung auf Kupfer sowie Basismaterial ist auch bei feinsten Strukturen wesentlich gleichmäßiger, was dem Entwicklungsprozess zuträglich ist. Nicht zuletzt bleiben Bohrungen selbst bei hoher Aspekt Ratio weitestgehend frei von Lack. Sie werden höchstens mit einem feinen Sprühnebel benetzt, fließen aber nicht wie bei den klassischen Verfahren zu. Die Vorteile des neuen Spraycoaters beschränken sich aber nicht nur auf rein technische Gesichtspunkte. Auch wirtschaftliche Aspekte sind durchaus nicht zu verachten. Das Doppelkopf-Sprühsystem verkürzt die Rüstzeiten bei Lackwechsel. Außerdem können auf der Anlage starre und flexible Leiterplatten verarbeitet werden. ILFA erhöht mit der Anschaffung des Spraycoaters nicht nur die Produktionsqualität, sondern auch die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit beim Aufbringen von Lötstopplacken.
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