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Elektronikproduktion | 05 Oktober 2011

Seidel Elektronik setzt auf alternative Energien

Auf nachhaltige Energiewirtschaft wird bei Seidel Elektronik in Deutschlandsberg in Zukunft großer Wert gelegt. Ab sofort kommt der Strom für die Produktion des Elektronikdienstleisters mit über 300 Angestellten aus dem nahe gelegenen Wasserkraftwerk in Trahütten.

Innovation auf höchstem Niveau entwickelte DI (FH) Michael Waltl, ein Mitarbeiter von Seidel: Seit kurzem wird das Wasser für Kühlung und Heizung durch eine neue Maschine temperiert. Seidel Elektronik ist mit über 300 Mitarbeitern einer der stärksten Arbeitgeber in Deutschlandsberg. Nachhaltiges Wirtschaften im Sinne des "Green Thinking“ wird beim führenden Elektronikdienstleister Österreichs groß geschrieben. Nun wurden gleich zwei Meilensteine auf diesem Gebiet erreicht. Zum einen wird ab sofort die Energie für die Stromnutzung des Werkes aus Wasserkraft gewonnen. Zum anderen hat ein Mitarbeiter eine Anlage mit einer effizienten Wärme-Kälte-Koppelung entwickelt. Die Innovation bringt dem Unternehmen nicht nur erhebliche Kostenersparnisse, die Anlage schont auch die Umwelt nachhaltig. Innovation aus eigenem Haus Auf CO2 neutrale Energie setzt Seidel Elektronik auch unternehmensintern: DI (FH) Michael Waltl, der als Leiter der Infrastruktur fungiert, entwickelte fast zwei Jahre eine Anlage zur effizienten Wärme-Kälte-Koppelung, die vor kurzem erfolgreich startete. Bisher kaufte Seidel Kaltwassersätze zu, um die Kühlung in der Produktion zu gewährleisten. Überschüssige Energie wurde dabei ins Freie abgeleitet. Michael Waltls Anlage beeinhaltet statt vieler kleiner Kühlungen ein zentrales Kaltwassersystem, wobei nicht mehr ins Freie abgleitet wird. Eine Wärmepumpe erhitzt das Wasser, um es dann für die Heizung zu verwenden – auf diesem Weg wird Gas eingespart. Im Sommer wird das Heißwasser einer thermisch betriebenen Kältemaschine zugeführt, die wiederum Kaltwasser produziert, das dem zentralen Kaltwassersystem zugeführt wird. Waltl rechnet mit 16'000 bis 18'000 Euro Kostenersparnis pro Jahr. "Ich bin stolz, einen Mitarbeiter wie Herrn Waltl zu haben, der eine solch gewinnbringende Innovation zuwege bringt. Die gesamte Seidel Group setzt in Zukunft verstärkt auf CO2 neutrale Produktion und verfolgt die sogenannte Green Vision in allen Bereichen“, so Dr. Maximilian Seidel, Geschäftsführer der Seidel Holding abschließend.
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