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Elektronikproduktion | 12 August 2011

Manz AG baut Umsatz und Ergebnis im 1H/2011 weiter aus

Die Manz AG hat im ersten Halbjahr 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 129,8 Mio. € erwirtschaftet. Dies entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert von 67,5 Mio. €.

Daneben kletterte die Gesamtleistung der Gesellschaft auf rund 142,3 Mio. € (Vorjahr: 77,6 Mio. €). Wesentliche Umsatztreiber stellten dabei primär die neu entwickelten und innovativen Produkte aus den Geschäftsbereichen Solar und Flat Panel Display (FPD) dar, die besonders stark von der hohen Nachfrage in den dynamischen asiatischen Märkten profitieren konnten. Nach Abzug der operativen Kosten erzielte die Manz AG ein deutlich verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 3,5 Mio. € nach einem negativen Vorjahreswert von -1,5 Mio. €. Unter Berücksichtigung eines leicht negativen Finanz¬ergebnisses in Höhe von -0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) belief sich das Vorsteuerergebnis (EBT) auf 3,2 Mio. € nach -1,1 Mio. € in den ersten sechs Monaten 2010. Auch im Hinblick auf das Konzernergebnis konnten im Berichtszeitraum signifikante Verbesserungen erzielt werden: Nach Steuern und Minderheitsanteilen verblieb ein Konzernergebnis von 2,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahresniveau von -0,7 Mio. €. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 4.480.054 ausstehenden Aktien, entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,61 € (Vorjahr: -0,16 €). Aufgrund der guten Auftragslage und Kapazitätsauslastung sowie den vielversprechenden Chancen im Geschäftsbereich Solar, bestehende Produktionslinien bei Kunden durch hocheffiziente Manz-Anlagen aufzurüsten und somit profitabler zu machen, ist der Vorstand zuversichtlich, auch im aktuellen Marktumfeld das angestrebte Umsatzvolumen von 240 – 250 Mio. EUR sowie die weitere positive Entwicklung der Profitabilität erreichen zu können. Diese Einschätzung wird auch von der anhaltend guten Nachfrage im Bereich Flat Panel Display (FPD) getragen. Allerdings erschwert die derzeitige Entwicklung an den Kapitalmärkten und – damit einhergehend – die Gefahr instabiler Finanzierungsbedingungen in den Zielbranchen der Gesellschaft, einen verlässlichen Ausblick auf das zweite Halbjahr 2011. Sollten sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahresverlauf weiter eintrüben, besteht die Gefahr, dass die gesteckten Ziele nicht im vollen Umfang realisiert werden können. Entsprechend äußert sich Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG: „Das aktuell kritische Kapitalmarktumfeld insbesondere für Solarwerte zeigt, dass es richtig war unser Geschäftsmodell zu diversifizieren und uns konsequent auf wachstumsstarke Zukunftsbranchen auszurichten. Neben einer optimierten Kostenstruktur, die uns den Weg zurück in die Profitabilität geebnet hat, sind für uns innovative Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.“ Dieter Manz ergänzt: „Um dieses Ziel zu erreichen – effiziente Technologie bei gleichzeitig sinkenden Herstellungskosten – sind wir nicht zuletzt durch unsere internationale Präsenz und der damit verbundenen Möglichkeit, unseren Kunden deutsches Engineering zu lokalen Bedingungen anbieten zu können, hervorragend aufgestellt.“
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