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Elektronikproduktion | 02 August 2011

Mühlbauer verbucht kräftigen Auftragszuwachs im 2Q/2011

Der weltweit tätige Technologiekonzern Mühlbauer konnte – vornehmlich gestützt auf im Berichtszeitraum erhaltene weitere Zuschläge für Regierungsprojekte mit Gesamtverantwortung – im zweiten Quartal 2011 eine deutliche Steigerung im Auftragseingang erzielen.

Mit dem erzielten Ordereingang von 94,5 Mio. EUR wurde nicht nur der Vergleichswert des Vorjahres (59,2 Mio. EUR) um 59,6% übertroffen. Dieser Wert markiert gleichzeitig auch den bislang zweithöchsten Quartalswert in der nunmehr 30 Jahre andauernden Firmengeschichte des Lösungsanbieters. Die im ersten Halbjahr 2011 erzielten Aufträge schlugen sich mit 142,7 Mio. EUR auf das Orderbuch nieder, was im Vergleich zu dem im ersten Halbjahr 2010 erzielten Auftragswert von 173,1 Mio. EUR, unter dem sich auch ein hochvolumiger ID-Einzelauftrag über rd. 64,2 Mio. EUR befindet, einem Rückgang um 17,6% entspricht. Indes führten der im Quartalsvergleich unterschiedliche Charakter in der Leistungserbringung von Regierungsprojekten sowie kundenseitig veranlasste Lieferverschiebungen dazu, dass der im Berichtsquartal erzielte Umsatz und das Ergebnis deutlich geringer ausfielen als im vergleichsweise hohen Vorjahresquartal. So notierte der konsolidierte Umsatz mit 41,9 Mio. EUR um 33,9% unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 63,4 Mio. EUR. Als Folge des geringeren Umsatzes, einem um 4,4%-Punkte gestiegenen Anteil der Herstellkosten des Umsatzes sowie personalbedingt höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung fiel das im Berichtsquartal erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 2,3 Mio. EUR deutlich niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahresquartal (14,4 Mio. EUR). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 5,4% - nach 22,7% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach Steuern weist die Gewinn- und Verlustrechnung im Berichtszeitraum 1,9 Mio. EUR aus, 8,6 Mio. EUR weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal (10,5 Mio. EUR). Der auf jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im Berichtszeitraum 0,13 EUR - nach 0,73 EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bezogen auf das erste Halbjahr liegt der konsolidierte Umsatz mit 91,5 Mio. EUR annähernd auf dem Niveau des Vorjahres von 92,9 Mio. EUR, wobei gegenüber dem Vorjahr ein um 1,7 Mio. EUR bzw. 2,5% höheres Bruttoergebnis vom Umsatz erwirtschaftet wurde. Gegenläufig haben Kostensteigerungen bei den Gemeinkosten dazu geführt, dass das im ersten Halbjahr 2011 erzielte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 12,1 Mio. EUR um 4,1 Mio. EUR hinter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 16,2 Mio. EUR zurück blieb. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 13,3% nach 17,5% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der im ersten Halbjahr 2011 erwirtschaftete Nettogewinn des Lösungsanbieters beläuft sich damit auf 9,3 Mio. EUR – nach 12,6 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,64 EUR (Vorjahr 0,87 EUR). Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit lag in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres mit +15,3 Mio. EUR um 3,7 Mio. EUR unter dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres (+19,0 Mio. EUR). Bereinigt um Zahlungsflüsse aus Transaktionen mit kurzfristigen Wertpapieren sowie unter Einbeziehung des Mittelabflusses aus der fortgesetzten Investitionstätigkeit in Höhe von 12,9 Mio. EUR (Vorjahr 10,6 Mio. EUR) generiert sich daraus ein Free Cashflow von minus 2,6 Mio. EUR – nach plus 14,2 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gestützt vom hohen Auftragsbestand von 207,3 Mio. EUR zum Ende des Berichtszeitraums, der unverändert positiven Aussichten in dem für Mühlbauer im Kerngeschäftsfeld Cards & TECURITY wichtigen ID-Markt sowie der nach oben gerichteten Tendenzen im halbleiternahen Geschäftsfeld Semiconductor Related Products sowie bei Precision Parts & Systems geht der Technologiekonzern weiter davon aus, seinen Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Ob sich diese von Mühlbauer bislang auch an die Ergebnisentwicklung geknüpfte Erwartung bestätigen wird, hängt in hohem Masse von Regierungsentscheidungen über aktuell in Diskussion stehende Projekte, deren Zuteilung an Mühlbauer sowie die Geschwindigkeit ihrer Umsetzung ab. Es kann somit zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass das Ergebnis gegenüber dem vergleichsweise hohen Vorjahr geringer ausfallen wird. Der nationale und internationale Ausbau des Konzerns wird indes weiter vorangetrieben, um das sich bietende weltweite Marktpotential bestmöglich begleiten zu können. Das Unternehmen rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit Investitionsausgaben von bis zu 30 Mio. EUR.
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2019.06.14 15:58 V13.3.21-1