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Elektronikproduktion | 16 Oktober 2006

BenQ will als Fertigungsdienstleister überleben

Laut einem Bericht der "S√ľddeutschen Zeitung" soll BenQ k√ľnftig Handys nicht mehr unter eigenem Namen verkaufen, sondern f√ľr andere Anbieter als Fertigungsdienstleister produzieren. Ein entsprechendes Gesch√§ftsmodell sei von der Unternehmensleitung im Auftrag des Insolvenzverwalters erstellt worden, teilte die Gesellschaft am Freitag mit.
BenQ Mobile sieht in diesem Bereich klare Vorteile gegen√ľber Wettbewerbern etwa aus Asien. Auch bei dieser Neuorientierung ist aber ein Personalabbau wohl nicht zu vermeiden. Wie viele Arbeitspl√§tze abgebaut werden ist aber noch nicht bekannt.

Oberstes Ziel sei die Fortf√ľhrung des Handy-Gesch√§fts √ľber 2006 hinaus, betonten BenQ Mobile und der vorl√§ufige Insolvenzverwalter Martin Prager. BenQ Mobile verf√ľge √ľber technologische Kompetenzen, um hochwertige Produkte nach spezifischen W√ľnschen der Abnehmer zu formen. In diese Richtung seien bereits Gespr√§che mit Firmen und Investoren aufgenommen worden.

In der Mobilfunkbranche st√∂√üt dieses Konzept offenbar auf Interesse. Die Neuausrichtung bedeutet f√ľr die fr√ľhere Siemens-Tochter den Angaben zufolge eine Konzentration auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Design, Partner- und Qualit√§tsmanagement und kundenspezifische Logistik. Deshalb seien "strukturelle und personelle Anpassungen" erforderlich - vor allem in der Verwaltung und Fertigung sowie bei Marketing und Vertrieb. Details w√ľrden baldm√∂glichst mitgeteilt.
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