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© Qimonda Komponenten | 30 Juni 2011

Qimonda scheitert vor Gericht

Der Insolvenzverwalter Qimondas, Michael Jaffé, scheitert vor em Oberlandesgericht Dresden. Er hatte vom Freistaat Sachsen bis zu EUR 118 Millionen gefordert.

Der Insolvenzverwalter hatte alte Überweisungen aus der Gründungszeit von Qimonda überprüf, heisst es in einem Artikel der Sächsischen Zeitung. Demnach hatte sich der Freistaat über seine staatliche Leipziger Messe GmbH an Qimonda beteiligt. EUR 118 Millionen sollten als 'Hafteinlage' an Qimonda gehen, landeten jedoch bei Infineon. Weitere EUR 51 Millionen sollten von M+W kommen. Das Oberlandesgericht Dresden hat nun sowohl die Forderungen an die Messe als auch die an M+W abgelehnt. Ob man auch eine Klage gegen Infineon anstrebe sei jedoch noch nicht entschieden worden, heisst es weiter.
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