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Komponenten | 20 Mai 2011

FBDi: Deutschland glänzt weiter mit Rekordumsätzen

Deutscher Bauelemente-Distributionsmarkt (gemäß FBDi e.V.) wächst in Q1/2011 um 32%. Book-to-Bill Rate stabil. Halbleiter wachsen weiterhin überproportional.

Kaum ist das Rekordjahr 2010 vorbei, droht schon das nächste. Das erste Quartal des neuen Jahres endete mit einem Plus von 32% und einem Rekordergebnis von 853 Millionen Euro beim Umsatz. Auch die Aufträge erreichten einen neuen Rekord von 865 Millionen Euro, doch das Wachstum hat sich mit 16% schon merklich verlangsamt. Bei der Verteilung nach Produktbereichen macht sich das stärkere Wachstum bei den Halbleiter bemerkbar, die um 36% auf 621 Millionen Euro zulegten und damit 73% des gesamten Komponentenmarktes darstellen. Passive Bauelemente (+26%) repräsentierten rund 13%, die Elektromechanik (+24%) rund 9 Prozent. Der Rest teilen sich Displays, Stromversorgungen (je 2%) und die Sensorik (ohne Halbleitersensoren) mit rund 1%. FBDi-Vorsitzender Georg Steinberger (Avnet EM): „Ein gutes erstes Quartal mit 32% Wachstum ist fast die halbe Miete für ein gutes Gesamtjahr, zumal die Auftragsbücher noch eine gewisse Reichweite haben. Der geringere Zuwachs bei den Aufträgen deutet jedoch schon darauf hin, dass sich die Lage insgesamt beruhigt, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Wir sind von einer eineinhalbjährigen Boomphase verwöhnt, die den Blick auf die Realität gern verstellt – nämlich, dass Industrien selten mehrere Jahre hintereinander zweistellig wachsen. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Distribution im Speziellen sich weiterentwickelt, die in letzter Zeit überproportional zugelegt hat.“ Der FBDi schätzt 2011 als ein weiteres sehr ordentliches Wachstumsjahr ein, auch wenn das zweite Halbjahr sicher etwas verhaltener ausfallen wird. Steinberger: „Die Mitglieder sind sehr optimistisch, was die langfristige Entwicklung betrifft. Der vom FBDi neu entwickelte Geschäftsklima-Index zeigt für das laufende Quartal (Q2/2011) eine Bewertung (nach Schulnotensystem) von 1,41 und für das nächste (Q3) eine 1,63. Für die nächsten 12 Monate bewerten die Mitglieder die Marktentwicklung mit 2,06, d das entspricht einer leichten Verschlechterung auf sehr hohem Niveau. In der Regel sind Kaufleute ohnehin immer vorsichtig.“ Im Vergleich mit den Zahlen der Partnerverbände, die in der IDEA organisiert sind, bleibt die deutliche Verschiebung des Komponentenmarktes – zumindest aus Distributorensicht – von Westeuropa nach Mittel- und Osteuropa eine Konstante. Steinberger: „Mehr als 50% des europäischen DTAM sind in Deutschland und Osteuropa, Tendenz ansteigend.“
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