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© Leoni AG Komponenten | 17 März 2011

Leoni stattet Elektroauto mia mit HV-Bordnetz aus

Leoni verbreitert seine Aktivitäten im Bereich alternativer Antriebstechniken und hat eine neue Geschäftseinheit Electromobility gegründet. Im 2Q/2011 beginnt das Unternehmen die Serienbelieferung des elektrisch betriebenen Microbusses mia sowohl mit herkömmlichen als auch mit Hochvolt (HV)-Bordnetzen.

"Mit unserer neuen Geschäftseinheit Electromobility bedienen wir alle Arten von alternativen Antriebstechnologien, nämlich Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Die gesamte Produktpalette unterstützt das übergeordnete Ziel der Gewichtreduzierung, was einen niedrigeren Energieverbrauch und umweltfreundliches Fahren ermöglicht“, sagt Uwe H. Lamann, der für den Unternehmensbereich Wiring Systems verantwortliche Vorstand der Leoni AG. Das jüngste Projekt ist die Belieferung des Elektro-Microbusses mia. Der Autohersteller mia electric mit Sitz in Deutschland stellt das Fahrzeug in drei Versionen in seiner Produktionsstätte im französischen Cerizay her. Das dort ansässige Tochterunternehmen wurde aus der Elektroautosparte des renommierten französischen Fahrzeugentwicklers Heuliez übernommen. mia electric will das Auto ab Juni 2011 zunächst an Flottenkunden ausliefern; der Verkauf an Privatkunden beginnt 2012. Da das mia-Werk in Cerizay auf eine Jahreskapazität von mindestens 10'000 Einheiten ausgelegt ist, wird das neue Elektroauto in einem Großserien-Verfahren hergestellt. "Unser Ziel ist, vom Lieferstart im Juni bis zum Jahresende 2011 etwa 5'000 mias in Deutschland und Frankreich auf die Straße zu bringen“, sagt Dr. Roman Dudenhausen, Geschäftsführer von mia electric. "Wir haben Leoni als bevorzugten Zulieferer gewählt, da das Unternehmen einen guten Ruf hat, wenn es um Qualität, Innovation, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit geht.“
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