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© beisea dreamstime.com Komponenten | 15 März 2011

Miho-Anlage von TI erheblich beschädigt

Nach einer vorläufigen Einschätzung, erlitt die Produktionsstätte von Texas Instruments in Miho (Japan) - nordwestlich von Tokio - bei dem Erdbeben erhebliche Schäden.

Das Unternehmen schätzt, das man die Produktion nur schrittweise wieder aufnehmen kann. Im Mai sollen erste Produktionslinien wieder hochgefahren werden, wobei volle Produktionskapazität Mitte Juli erreicht werden soll. Im September rechnet man mit 100% Lieferkapazität. Dieser Zeitplan ist jedoch von den derzeitigen Komplikationen bei der Stromversorgung abhängig. Texas Instruments versucht derzeit die Produktion an andere Standorte zu verlagern. Man habe für 60% der Produktion bereits eine Alternative gefunden. Dieser Prozentsatz soll jedoch weiter erhöht werden, so das Unternehmen. Details zu den Schäden am Werk in Miho: - Die Infrastruktursysteme - für Wasser, Luft, Chemikalien und Gas - wurden beschädigt. Reparaturen sollen in den nächsten 3 Wochen abgeschlossen sein. - Schäden an den Produktionsanlagen können erst analysiert werden, wenn die Stromversorgung wieder sichergestellt wurde. - Work-in-Process wurde beschädigt. Man rechnet damit, dass etwa 40% gerettet und an Kunden ausgeliefert werden kann. - Das Gebäude selbst erlitt nur wenig Schaden. Die Bausubstanz blieb erhalten. Die TI-Fab in Aizu-Wakamatsu, etwa 150 Meilen nördlich von Tokio, wurde bei dem Erdbeben ebenfalls beschädigt. Produktionsanlagen werden jedoch schon wieder hochgefahren und - sollte sich die Stromversorgung stabilisieren - wird mit Mitte April mit voller Kapazität gerechnet. Das Unternehmen unterhält ein weiteres Werk in Hiji, etwa 500 Meilen südlich von Tokio. Das Werk meldet keine Schäden und läuft mit normaler Kapazität.
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2019.09.18 10:52 V14.4.0-2