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© FBDi Komponenten | 22 Februar 2011

Bauelemente-Distribution in Deutschland mit Rekordumsätzen

2010 wird den Unternehmen in der deutschen Bauelementedistribution fĂŒr lange Zeit in Erinnerung bleiben. Der Umsatz kletterte um rekordreife 49% auf EUR 2,79 Mrd, die AuftragseingĂ€nge stiegen gar um 57% auf EUR 3,1 Mrd.
Das vierte Quartal zeigte sich mit 695 Millionen Euro Umsatz (+21%) und 742 Millionen AuftragseingĂ€ngen (+45%) wieder auf dem Weg zurĂŒck zur NormalitĂ€t.

Zoom-Funktion Das grĂ¶ĂŸte Wachstum ĂŒber das gesamte Jahr hinweg und auch im vierten Quartal lieferten die Halbleiter (+55% in 2010), die auch mit 72% den grĂ¶ĂŸten Anteil des Bauelemente-Distributionsmarktes reprĂ€sentierten. Die Passiven Komponenten (+34%) kamen auf einen Anteil von 14%, die Elektromechanik (+35%) auf 10%, Stromversorgungen und Displays jeweils auf 2,0%. und Displays ebenfalls auf 2%.

FBDi-Vorsitzender Georg Steinberger (Avnet EM): „Das Jahr 2010 war in mehrfacher Hinsicht rekordverdĂ€chtig: Wir erlebten den schnellsten und stĂ€rksten Turnaround in der jĂŒngeren Distributionsgeschichte; die Distributoren zeigten sich angesichts der Herausforderungen in den letzten zwei Jahren als extrem zuverlĂ€ssige Partner; und die Distribution ist zum ersten Mal seit langem wieder signifikant ĂŒber dem Marktniveau gewachsen. Gerade in Deutschland mit seinem starken Automobilelektronik-Einfluss und damit einem großen OEM-Markt ist ein Anstieg des DTAM (Distributions-Anteil am Gesamtmarkt) besonders erfreulich.“

2011 schĂ€tzt der FBDi als ein Jahr des vorsichtigen Optimismus. Steinberger: „Die Auftragslage ist sehr ordentlich, das erste Quartal lĂ€uft nach EinschĂ€tzungen der Mitglieder hervorragend, deshalb dĂŒrfte das erste Halbjahr auf jeden Fall zweistellig werden, fĂŒr das zweite Halbjahr sind die Meinungen etwas vorsichtiger. Insgesamt rechnet der Verband mit einem hohen einstelligen Wachstum. Der FBDi wird zudem demnĂ€chst erstmals seinen GeschĂ€ftsklimaindex veröffentlichen, der die MitgliedereinschĂ€tzungen zur Marktentwicklung widerspiegelt.“

Zoom-Funktion Im Vergleich mit den Zahlen der PartnerverbĂ€nde zeigt sich eine deutliche Schwerpunktverschiebung des Komponentenmarktes – zumindest aus Distributorensicht – von Westeuropa nach Mittel- und Osteuropa. Steinberger: „Deutschland bleibt der Produktionsanker der europĂ€ischen Elektronikindustrie. Und in Osteuropa sehen wir immer mehr lokale Marktentwicklung ĂŒber den reinen Produktionstransfer hinaus.“

Alle Grafiken: © FBDi
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