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© Balda Komponenten | 17 Februar 2011

Neuer Balda-Chef: optimistisch für 2011

Rainer Mohr, der gestern Michael Sienkiewicz als CEO abgelöst hatte (Evertiq berichtete), erwartet schwarze Zahlen im operativen Geschäft.

"Der Balda-Konzern wird im Geschäftsjahr 2011 ein positives operatives Ergebnis erwirtschaften". Davon ist Rainer Mohr, der neue Alleinvorstand des Unternehmens überzeugt. Aufsichtsrat und Vorstand haben eine klare Strategie und definierte Maßgaben für jedes Segment des Konzerns beschlossen. Neue Führungen in den Segmenten MobileCom in China und Electronic Products in Malaysia haben Maßnahmen zur weiteren Restrukturierung eingeleitet. Bis zum Ende des ersten Halbjahres will Mohr gegebenenfalls einschneidende Entscheidungen treffen. "Wenn wir im Mobiltelefongeschäft den Turnaround nicht schaffen, sind wir auch zu einem harten Schnitt bereit", so Mohr. Das Segment Electronic Products habe bereits im zweiten Halbjahr 2010 Fortschritte gemacht. Zudem verfüge es über aussichtsreiche innovative Produkte. Balda Medical entwickle sich ausgezeichnet. Das in Deutschland, in Bad Oeynhausen, ansässige Segment habe zu Jahresbeginn einen weiteren Großauftrag gewonnen und werde 2011 deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Für das angekündigte strategische Wachstum im Segment Medical ist der neue Balda-Chef optimistisch: "Wir sind im Plan. Ich erwarte bis zum Ende des ersten Halbjahres eine abschließende Entscheidung." "Wir kennen unsere Hausaufgaben. Besonders in China werden wir mit Hochdruck an die Arbeit gehen. Die ersten Maßnahmen sind bereits eingeleitet. Der Balda-Konzern verfügt über die finanziellen Ressourcen, seine Pläne konsequent umzusetzen", so Mohr.
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