Anzeige
Anzeige
Komponenten | 18 Januar 2011

Schub für Batterieforschung

Start des Helmholtz-Instituts fĂŒr Elektrochemische Energiespeicherung in Ulm - Schavan: "Wichtige Schritte auf dem Weg zum Leitmarkt fĂŒr ElektromobilitĂ€t"
In Ulm haben heute Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident Stefan Mappus den Startschuss fĂŒr das neu gegrĂŒndete Helmholtz-Institut Ulm fĂŒr Elektrochemische Energiespeicherung (HIU) gegeben. Das Institut ist eine Kooperation des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie (KIT) und der UniversitĂ€t Ulm, assoziierte Partner sind das Deutschen Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Zentrum fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg (ZSW). Das HIU soll die BrĂŒcke zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung schlagen und wird dafĂŒr vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) jĂ€hrlich mit rund 4,5 Millionen Euro unterstĂŒtzt. BMBF-Strategie zur Batterieforschung "Das neue Helmholtz-Institut ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg Deutschlands zum Leitmarkt fĂŒr ElektromobilitĂ€t. Es ist Teil der langfristig angelegten Strategie des BMBF, mit der wir exzellente deutsche Forschung im Bereich Batterietechnologien stĂ€rken wollen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Ulm. "Batterietechnologie ist eine SchlĂŒsseltechnologie fĂŒr die ElektromobilitĂ€t, sie liefert aber auch Speichermöglichkeiten fĂŒr erneuerbare Energien wie Wind und Sonne." Lithium-Ionen-Batterien haben sich als besonders vielversprechende Batterietechnologie herausgestellt. Sie versorgen bereits mobile ElektronikgerĂ€te wie Handys oder Laptops. Auch erste Elektroautos fahren schon mit Lithium-Ionen-Batterien der ersten Generation. Um den zukĂŒnftigen Anforderungen der ElektromobilitĂ€t zu genĂŒgen, sind jedoch erhebliche Verbesserungen hinsichtlich Lebendsauer und Energiedichte nötig: Derzeit werden fĂŒr eine Reichweite von 60 Kilometern 180 Kilogramm gĂ€ngiger Lithium-Kobalt-Batterien gebraucht. Außerdem ist Kobalt, wie andere in den Batterien enthaltene Metalle, ein Rohstoff mit eingeschrĂ€nkter VerfĂŒgbarkeit.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.15 09:57 V12.1.1-2