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Komponenten | 10 Januar 2011

Analog Devices gewinnt Patentstreit bei MEMS Mikrofonen

Die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (USITC) hat im Rechtsstreit mit Knowles Electronics zugunsten Analog Devices entschieden.
So hat Knowles Electronics gemäß des Urteils von Verwaltungsrichter Robert K. Rogers Jr. berechtigte Ansprüche eines der Wafer Anti-Stiction Application (WASA) Patente von Analog Devices verletzt. Speziell, so der Richter, verstößt Knowles Electronics gegen die Ansprüche 2, 3, 4, 5, 6 und 8 des U.S. Patents Nummer 7,364,942 von Analog Devices.

Als Konsequenz erwartet Analog Devices, dass die ITC dem beklagten Unternehmen und seinem US-Distributor den Import oder den Verkauf aller Mikrofone, welche Patente von Analog Devices verletzen, in den USA untersagt. Ferner erwartet Analog Devices im Rahmen seines schwebenden Verfahrens gegen Knowles in Delaware Schadenersatz für alle bisherigen Mikrofon-Verkäufe durch Knowles.

"Analog Devices hat 1989 mit Investitionen in MEMS begonnen und seit dieser Zeit ein umfangreiches und innovatives MEMS IP-Portfolio entwickelt. Wir haben diese Investitionen eingesetzt, um die leistungsfähigsten MEMS-Mikrofone zu entwickeln. Wir freuen uns, dass Richter Rogers zu unseren Gunsten entschieden hat und sehen die Stärken unseres MEMS IP-Portfolios bestätigt", kommentiert Mark Martin, Vice President, MEMS/Sensor Technology Group, Analog Devices.

Diese neue Entscheidung folgt dem Urteil von Richter Rogers vom 22. November. Zu diesem Zeitpunkt befand er, dass Packaging-Patente von Knowles Electronics für MEMS-Mikrofone ungültig sind. Dieses Urteil deckt sich mit der Position des U.S. Patent and Trademark Office, die alle geltend gemachten Ansprüche von Knowles in separaten Nachprüfungsverfahren abwies.

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