Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 24 November 2010

Phoenix Contact: Wachstumspotenziale nach der Krise

Phoenix Contact wird das gesamte Jahr 2010 mit einem Plus von 35% abschließen, erklĂ€rte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Roland Bent.
Dies entspricht einem Gesamtumsatz von ĂŒber EUR 1.250 Milliarden. Das sind ein Plus von mehr als EUR 300 Millionen gegenĂŒber 2009 und ein Wachstum von rund 7% gegenĂŒber dem Vorkrisenjahr 2008. FĂŒr 2011 deuten alle Indikatoren auf weiteres Wachstum hin, allerdings wieder moderat um 10%. Die Entscheidung, in der Krise kein Personal abzubauen, habe sich als richtig erwiesen. Der Auftragsboom traf auf eine hoch motivierte Belegschaft, die bereit war, innerhalb kĂŒrzester Zeit von teilweise nur Drei-Tage-Wochenarbeitszeit auf Vollzeit, teilweise inklusive Mehr- und Wochenendarbeit, umzuschalten. In der ersten JahreshĂ€lfte 2010 wurde ein Großteil der Leiharbeiter-VertrĂ€ge wieder reaktiviert. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter stieg im Laufe des Jahres an den deutschen Standorten um achthundert gegenĂŒber 2009. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2008 wird die Stammbelegschaft am Ende dieses Jahres 400 Mitarbeiter mehr zĂ€hlen. Auch im Krisenjahr 2009 wurden wichtige Investitionsprojekte fortgefĂŒhrt oder neu gestartet. Das Werk LĂŒdenscheid hat seine ProduktionsflĂ€che um 14'000 Quadratmeter erweitert. Das polnische Werk in Nowy Tomyƛl um 10'000 Quadratmeter. Im Jahr 2009 wurde ebenfalls die neue Produktionshalle der GerĂ€teanschlusstechnik in Blomberg mit 20'000 Quadratmetern fertig gestellt und in diesem Jahr komplett bezogen. Im Oktober 2010 hat Phoenix Contact in Shanghai ein großes Technologie- und Kundenzentrum von rund 1'500 Quadratmetern NutzflĂ€che eröffnet. Dieses Zentrum beherbergt das Vertriebs- und SupportbĂŒro fĂŒr die Region sowie ein Applikations- und Vertriebszentrum, das sich speziell auf das LösungsgeschĂ€ft im boomenden Infrastrukturmarkt in China konzentriert. Die chinesische Vertretung der Phoenix Contact-Tochter KW-Software ist ebenfalls dort beheimatet. In den USA hat das Unternehmen am Hightech-Standort Ann Arbor, in unmittelbarer NĂ€he des Automobilzentrums Detroit, ein GebĂ€ude mit 2'500 Quadratmetern NutzflĂ€che erworben. Hier wird in KĂŒrze ein Kunden- und Technologiezentrum eröffnet.
Weitere Nachrichten
2019.03.20 22:26 V12.5.11-2