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Komponenten | 10 November 2010

Leoni hebt Jahresprognose erneut an

Leoni entwickelte sich im 3Q/2010 erneut besser als erwartet: Der Konzernumsatz erhöhte sich von Juli bis September 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 36% auf EUR 719,8 Mio. (VJ: EUR 531,1 Mio.).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 39,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen zuversichtlich, die im Juli angehobene Jahresprognose zu übertreffen: Leoni erwartet nun für das Gesamtjahr 2010 einen Umsatz von rund 2,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,2 Mrd. Euro) und ein EBIT von rund 120 Mio. Euro (Vorjahr: –116,3 Mio. Euro). Zuletzt wurde ein Umsatz von 2,6 bis 2,7 Mrd. Euro und ein EBIT von rund 100 Mio. Euro prognostiziert. Gestützt wird der Optimismus durch die weiterhin sehr positive Stimmung auf den wichtigsten Abnehmermärkten von Leoni, die sich in erhöhten Branchenprognosen und Gesprächen mit Kunden, beispielsweise auf der IAA Nutzfahrzeuge, manifestiert. Auch die starke Entwicklung im September, in dem beide Unternehmensbereiche den bislang höchsten Monatsumsatz dieses Jahres erzielten, ist ein Indiz für den anhaltenden Aufwärtstrend. In den ersten neun Monaten 2010 kumuliert nahm der Konzernumsatz um 37 Prozent auf 2.126,4 Mio. Euro zu (Vorjahr: 1.553,8 Mio. Euro), wobei knapp ein Viertel des Plus, nämlich 132,4 Mio. Euro, auf den deutlich gestiegenen Kupferpreis entfiel. Dank erheblich verschlankter Kostenstrukturen verbesserten sich in den ersten drei Quartalen das EBIT auf 96,6 Mio. Euro (Vorjahr: –72,3 Mio. Euro) und der Konzernüberschuss auf 47,7 Mio. Euro (Vorjahr: –92,1 Mio. Euro). Per Ende September 2010 beschäftigte Leoni konzernweit 52.879 Mitarbeiter, das sind 3.057 mehr als zum Jahresende 2009. Im Ausland erhöhte sich die Belegschaft um 3.021 auf 49.048 Arbeitnehmer, im Inland stieg sie um 36 auf 3.831 Personen. Wiring Systems: Mehr Aktivitäten in Indien, Russland und China Der Unternehmensbereich Wiring Systems erhöhte seinen Außenumsatz in den ersten neun Monaten 2010 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 1.163,3 Mio. Euro (Vorjahr: 876,2 Mio. Euro) und verbesserte das EBIT auf 48,4 Mio. Euro (Vorjahr: –48,7 Mio. Euro). Dabei zeigte sich nicht nur die Nachfrage nach Kabelsätzen und Bordnetz-Systemen aus der Automobilindustrie erfreulich stark, auch das Geschäft mit den internationalen Nutzfahrzeugherstellern hat sich inzwischen wieder spürbar belebt. Große Chancen sieht Leoni außerdem im Geschäft mit elektromechanischen Komponenten, im Bereich Elektromobilität und in den BRIC-Staaten. So ist geplant, im vierten Quartal 2010 die Serienfertigung für ein Elektrofahrzeug zu starten und die Bordnetz-Kapazitäten in Russland und China deutlich zu erweitern. In Indien, wo das Unternehmen bislang mit einem Entwicklungs- und Kundenbetreuungsbüro aktiv ist, wird voraussichtlich ebenfalls noch dieses Jahr die Produktion aufgenommen. Wire & Cable Solutions: Weltweite Kapazitätserweiterungen Im Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions stieg der Außenumsatz in den ersten drei Quartalen 2010 gemessen am Vergleichszeitraum 2009 um 42 Prozent auf 963,1 Mio. Euro (Vorjahr: 677,6 Mio. Euro), und das EBIT belief sich auf 47,7 Mio. Euro (Vorjahr: –20,1 Mio. Euro). Dabei konnten alle Geschäftsbereiche und Regionen zulegen und sich stärker als die jeweiligen Märkte entwickeln. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage werden die Produktionskapazitäten für Kabel und Kabelsysteme weltweit aufgestockt: Bereits abgeschlossen ist beispielsweise der Ausbau des mexikanischen Standorts für Automobilleitungen, ebenso die Vergrößerung der Kapazitäten für Bahn- und Solarkabel sowie für die Strahlenvernetzung in der Schweiz. Beginnen wird Leoni noch in diesem Jahr unter anderem mit der Erweiterung der Produktionsanlagen für Solar-Flachdrähte und Pkw-Sonderleitungen in Deutschland sowie für interne Hausgeräteverdrahtung in China.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2