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Komponenten | 09 August 2010

Infineon beantragt Deregistrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC

Die Infineon Technologies AG hat bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einen Antrag zur Aufhebung der Registrierung ihrer Stammaktien nach dem „U.S. Securities Exchange Act“ gestellt.

Mit dem Antrag auf Deregistrierung ist Infineon von seinen Berichtspflichten gemäß den Vorgaben des Exchange Act, die unter anderem die Vorlage eines Jahresberichts als sogenannten 20-F sowie laufender Finanzberichte als 6-K umfasst, vorläufig freigestellt. Das Unternehmen rechnet mit dem endgültigen Inkrafttreten der Aufhebung in 90 Tagen. Infineon handelt damit nach eigener Überzeugung im Interesse der Anteilseigner, da durch diesen Schritt der Aufwand und die Kosten für das Berichtswesen des Unternehmens reduziert werden. Infineon hatte im April 2009 die Einstellung der Börsennotierung an der New York Stock Exchange („NYSE“) erwirkt. Seither werden die American Depositary Shares (ADS) am außerbörslichen Markt OTCQX International Premier gehandelt. Die Stammaktien von Infineon werden weiter an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an unterschiedlichen regionalen Handelsplätzen in Deutschland gehandelt. Die Finanzberichterstattung, Investor Relations-Kommunikation und Corporate Governance des Unternehmens werden auch künftig höchsten Transparenzstandards genügen. Ebenso bleibt Infineon seinen Investoren in den USA gegenüber zu entsprechendem Engagement verpflichtet. Das Unternehmen wird seine Präsenz am US-amerikanischen Wertpapiermarkt in Form eines sogenannten „Level 1“-ADR-Programms aufrechterhalten. Die ADS werden am OTCQX-Markt voraussichtlich weiterhin unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Infineon wird die dafür gemäß einer Richtlinie des Securities Exchange Act erforderlichen Informationen und Berichte in englischer Sprache auf seiner Website unter www.infineon.com veröffentlichen.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-1