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Komponenten | 21 Juli 2010

Forschungsvorhaben <em>DIANA</em> unter Leitung von Infineon angelaufen

Mit durchschnittlich 80 elektronischen SteuergerĂ€ten ist die Elektronik heutiger Kraftfahrzeuge ĂŒberaus komplex. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ ist die eigentliche Ursache bei bis zu 40% der gemeldeten Fehler in der Fahrzeugelektronik nicht einwandfrei feststellbar.
Das kann fĂŒr den Fahrzeughalter unter UmstĂ€nden mehrmalige Werkstattbesuche und teure Reparaturen bedeuten, denn hĂ€ufig bleibt nur die Möglichkeit, anhand der Fehlerbeschreibung Systemkomponenten auf Verdacht auszutauschen. Das wollen die vier Partner des Forschungsprojekts DIANA Ă€ndern. Gemeinsam werden Audi AG, Continental AG, Infineon Technologies AG und ZMD AG erforschen, wie sich die Analyse- und DiagnosefĂ€higkeiten von elektronischen SteuergerĂ€ten im Fahrzeug verbessern lassen. Unter der Leitung von Infineon arbeiten die vier Partner bis 2013 daran, wie eine gezielte Fehlererkennung und damit schnellere Fehlerbehebung beim Automobilhersteller bzw. in der Werkstatt möglich sind. DIANA steht fĂŒr DurchgĂ€ngige DiagnosefĂ€higkeit in Halbleiterbauelementen und ĂŒbergeordneten Systemen zur Analyse von permanenten und sporadischen Fehlern im Gesamtsystem Automobil. Die Projektpartner werden dabei von zahlreichen Forschungseinrichtungen und UniversitĂ€ten unterstĂŒtzt. Das Projekt DIANA wird vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung und des Programms „Informations- und Kommunikationstechnologie 2020“ (IKT 2020) mit einem Beitrag von etwa 4,8 Millionen Euro gefördert. Schwerpunkte des IKT 2020-Programmes sind unter anderem Automobil und MobilitĂ€t, mit dem Ziel, die Robustheit der Fahrzeugelektronik maßgeblich zu verbessern. Die DIANA-Projektergebnisse werden in Produkte der Automobilelektronik einfließen und könnten ab 2015 fĂŒr zuverlĂ€ssigere Kraftfahrzeuge mit weniger und gleichzeitig effizienteren Werkstattaufenthalten sorgen. BewĂ€hren sich die Testroutinen im Fahrzeug, bieten sich weitere sicherheitsrelevante Anwendungsfelder an; z. B. in anderen Verkehrssystemen wie Bahn oder Flugzeug oder in der Medizintechnik. Weitere Projektbeteiligte Die vier Projektpartner werden von Forschungseinrichtungen und UniversitĂ€ten unterstĂŒtzt, nĂ€mlich vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Integrierte Schaltungen Dresden, der UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen und den UniversitĂ€ten Cottbus, Erlangen-NĂŒrnberg und Stuttgart.
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2019.02.21 14:28 V12.2.5-1