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Komponenten | 11 Mai 2010

IG Metall wirft Infineon Einflussnahme auf Wahl vor

Dem deutsche Chip-Hersteller Infineon wird am Standort Belecke eine massive Einflussnahme auf die bevorstehenden Betriebsratswahlen vorgeworfen.

So soll die Firmenleitung die Vertreter der Liste 1 sowohl mit finanzieller als auch mit logistischer ‚Hilfe’ unterstützen. Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Arnsberg, erklärte in einem Artikel auf DerWesten: „Die Kandidaten sind als sehr arbeitgebernah bekannt. [...] Bei Infineon haben wir das Problem, dass sich der Arbeitgeber von Anfang an in die Betriebsratswahl eingemischt hat". Beim Chip-Hersteller bestreite man die Vorwürfe. Man habe allen Listen die gleiche Unterstützung angeboten. „Sollte ein falscher Eindruck entstanden sein, drückt die Geschäftsleitung ihr Bedauern aus", erklärte der Sprecher gegenüber der Zeitung jedoch. Die IG Metall will nun die ‚Neutralität’ vor dem Landgericht klären lassen. Ein Arbeitgeber dürfe allenfalls für eine hohe Beteiligung werben, erklärte Wolfgang Werth abschließend.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1