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Komponenten | 06 Mai 2010

Balda: Schleppender Start im 1Q/2010

Balda AG erwirtschaftete im 1Q/2010 in den fortgeführten Geschäftsbereichen Umsatzerlöse in Höhe von EUR 27,5 Millionen, gegenüber EUR 35,5 Millionen in der Vorjahresperiode.

Der im MobileCom-Geschäft vorherrschende starke Preisdruck sowie verspätete Produktionsanläufe waren im Wesentlichen verantwortlich für den Rückgang um EUR 8,0 Millionen oder 22,5%. Die Umsatzerlöse liegen im Rahmen der Planung des Unternehmens für das erste Quartal 2010. Heterogene Entwicklung der Segmente Das Segment China erwirtschaftete in der Berichtsperiode Umsatzerlöse in Höhe von EUR 14,2 Millionen gegenüber EUR 21,9 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang um EUR 7,5 Millionen oder 34,3% hatte zwei wesentliche Gründe. Zum einen hat ein Kunde Projekte in die zweite Jahreshälfte verschoben und zum anderen hat der Preisdruck aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Bereich MobileCom erheblich zugenommen. Um den künftigen Anforderungen der Kunden gut gerüstet zu sein, investierte Balda auch im ersten Quartal weiter in den Ausbau des Produktionsstandorts Beijing. Das Segment China rechnet mit Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des neuen Werks ab Jahresmitte weiterhin mit einem zweistelligen Wachstum. Im März begann die Massenfertigung zwei neuer Mobiltelefonprodukte. Das operative Ergebnis (EBIT) gab umsatzbedingt bei annähernd gleich bleibenden Fixkosten im ersten Vierteljahr 2010 um EUR 3,8 Millionen auf ein knapp positives Ergebnis nach. Das Segment Malaysia schloss das erste Quartal 2010 mit einem Umsatzplus von EUR 0,5 Millionen oder 10% auf EUR 5,5 Millionen (Vorjahr: EUR 5,0 Millionen). Das Unternehmen konnte neue Kunden und Projekte gewinnen. Zum Jahreswechsel startete die Produktion von vier innovativen Elektronikprodukten für weltweit Mobilfunkaccessoires vertreibende Markenkunden. Das EBIT von Balda Malaysia lag in den ersten drei Monaten 2010 bei minus EUR 1,7 Millionen. Teure Zukaufkomponenten im Elektronikgeschäft führten in der Berichtsperiode zu erhöhten Materialeinsatzquoten. Das Segment Malaysia wird die Gewinnschwelle voraussichtlich bereits im zweiten Quartal 2010 erreichen. Balda Indien verbuchte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Umsätze in Höhe von EUR 1,5 Millionen (Vorjahr: EUR 0,9 Millionen). Das EBIT der Konzerntochter auf dem Subkontinent lag bei minus EUR 0,2 Millionen (erstes Quartal 2009: minus EUR 0,4 Millionen). Das Segment Deutschland mit Balda Medical erzielte im ersten Vierteljahr 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 6,2 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Millionen Euro). Das laufende Geschäftsjahr ist unter anderem durch Design- und Engineering- Leistungen für umfangreiche Projekte, die erst 2011 umsatzwirksam werden, geprägt. Balda Medical erwirtschaftete trotz des Umsatzrückgangs und der margenschwächeren Vorleistungen für künftige Projekte ein positives EBIT in Höhe von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro). Operatives Ergebnis gleitet ins Minus Der Umsatzrückgang der Segmente des Balda-Konzerns schlug sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei Aufwendungen auf Vorjahresniveau merklich auf das operative Ergebnis nieder. Das Unternehmen verzeichnete in seinen fortgeführten Geschäftsbereichen ein EBIT von minus EUR 2,4 Millionen (Vorjahresperiode: plus EUR 2,5 Millionen) und bewegte sich im budgetierten Rahmen. Das Finanzergebnis der Unternehmensgruppe reduzierte sich im ersten Quartal 2010 auf minus EUR 1,0 Millionen (Vorjahr: minus EUR 2,1 Millionen). In den ersten drei Monaten lag das Zinsergebnis um EUR 1,1 Millionen unter dem Vorjahreswert. Die Erträge assoziierter Unternehmen in Höhe von EUR 5,3 Millionen beinhalten neben dem Gewinnanteil aus dem operativen Ergebnis auch den Buchgewinn aus dem Verkauf der weiteren 1,625% der TPK-Anteile in Höhe von EUR 4,5 Millionen. Trotz der gedämpften Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2010 geht das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem Anstieg des Konzernumsatzes um 10% bis 15% bei gleich bleibendem operativem Ergebnis gegenüber 2009 aus.
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