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Komponenten | 22 August 2006

Memory Spot von HP als Konkurrenz zur RFID-Technologie

Hinsichtlich der Kombination von GrĂ¶ĂŸe, SpeicherkapazitĂ€t und DatenĂŒbertragungsgeschwindigkeit braucht der kleine Chip keine Konkurrenz zu fĂŒrchten. Er lĂ€sst sich ĂŒberall aufkleben oder integrieren.
Zu den potenziellen Anwendungen gehören ArmbĂ€nder mit medizinischen Informationen fĂŒr Krankenhauspatienten ebenso, wie audiovisuelle Informationen auf Postkarten und Fotos oder der Einsatz als Sicherheitsmerkmal fĂŒr Medikamente, Ausweise und PĂ€sse sowie fĂŒr Zusatzinformationen von gedruckten Dokumenten.

Der experimentelle Chip des HP-Forschungsteams ist ein CMOS-basierendes Speicherbauteil mit der GrĂ¶ĂŸe eines Reiskorns oder kleiner (2 mm mal 4 mm groß) und einer eingebauten Antenne. Die Chips könnten in ein Blatt Papier integriert oder auf einer OberflĂ€che aufgeklebt werden, beispielsweise als selbstklebende Punkte in BroschĂŒren.

Der Chip erreicht eine DatenĂŒbertragungsrate von 10 Megabit pro Sekunde - 10 Mal schneller als BluetoothTM und vergleichbar mit der WiFi-Geschwindigkeit. Die Technologie ermöglicht dem Anwender einen sofortigen Zugriff auf Informationen in Audio-, Video-, Bild- oder Dokumentform. Die AufnahmekapazitĂ€t reicht derzeit von 256 Kilobit bis zu 4 Megabit und eignet sich damit fĂŒr kurze Videoclips, einige Bilder oder Dutzende von Seiten Text. KĂŒnftige Versionen verfĂŒgen voraussichtlich ĂŒber grĂ¶ĂŸere KapazitĂ€ten.

Auf die Informationen kann mit einem Schreib-/LesegerĂ€t zugegriffen werden, das in ein Mobiltelefon, PDA, Kamera, Drucker oder ein anderes GerĂ€t eingebaut werden könnte. Das Schreib-/LesegerĂ€t muss fĂŒr den Informationszugriff nur direkt ĂŒber dem Chip positioniert werden.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2