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(Quelle: AMD) Komponenten | 22 Januar 2010

Intel verhilft AMD zu Milliardengewinn

Ein Milliarden-Scheck des Erzrivalen Intel hat dem Halbleiter-Konzern AMD das Jahr gerettet.
Dank der Vergleichszahlung aus einem Wettbewerbs- und Patentstreit kam AMD laut InformationWeek aus der Verlustzone heraus und wies im Schlussquartal einen Gewinn von knapp 1,2 Milliarden Dollar aus. Konzernchef Dirk Meyer sprach am Donnerstag von einem Meilenstein. Die Zahlung hatte 1,25 Milliarden Dollar betragen. Im Gesamtjahr drehte das Ergebnis deshalb mit 300 Millionen Euro ins Plus. Tiefrote Vergangenheit Im Jahr davor hatte AMD noch mit 3,1 Milliarden Dollar in den roten Zahlen gestanden, im Schlussquartal alleine war ein Minus von 128 Millionen Dollar angefallen. Neben hausgemachten Problemen hatte die Wirtschaftskrise den Konzern aus dem kalifornischen Sunnyvale in die Tiefe gerissen. Nachholbedarf Die Kunden kommen jedoch zurĂŒck. Im Schlussquartal sprang der Umsatz um 42 Prozent auf gut 1,6 Milliarden Dollar hoch. Intel hatte bereits vor einer Woche die Marschrichtung vorgegeben und Zahlen prĂ€sentiert, die mit denen aus der Boomzeit mithalten konnten. Vor allem die Unternehmen mĂŒssen dringend ihre alten Computer austauschen. Das hatten sie in der Rezession aufgeschoben. Das gut angenommene neue Betriebssystems Windows 7 von Microsoft beflĂŒgelt die VerkĂ€ufe obendrein. Besonders das AsiengeschĂ€ft lief fĂŒr AMD zuletzt gut. ... den meisten Wert fĂŒr's Geld Allerdings steckt nur etwa in jedem fĂŒnften Computer ein Prozessor von AMD, Intel ist ĂŒbermĂ€chtig. AMD-Chef Meyer sieht in der Wirtschaftskrise aber die Vorteile bei sich. «Die Kunden wollen den meisten Wert fĂŒr ihren Dollar», sagte er. AMD-Chips sind billiger als die des grĂ¶ĂŸeren Rivalen.
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