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Komponenten | 06 Oktober 2009

Trident Microsystems kauft bei NXP ein

Trident Microsystems wird die NXP-Sparten f√ľr Fernsehsysteme und Set-Top-Boxen √ľbernehmen. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Abschlussvereinbarung unterzeichnet.
Trident w√ľrde damit auch weiterhin fabriklos bleiben und √ľber eine bedeutende Marktpr√§senz in Asien verf√ľgen. Den Transaktionsbedingungen zufolge enth√§lt NXP neu ausgegebene Aktien des Trident-Stammkapitals, die 60% der gesamten ausgegebenen Aktien nach dem Closing entsprechen. Dazu geh√∂ren rund 6,7 Millionen Aktien, die NXP zu einem Preis von 4,50 USD pro Aktie erwirbt, wodurch Trident Barertr√§ge im Wert von 30 Mio. USD zukommen. Einschliesslich der Einnahmen aus den aufgekauften Produktlinien w√ľrde Trident im Kalenderjahr 2009 gesch√§tzte Einnahmen von rund 500 Mio. USD verzeichnen, rund 60% davon aus dem TV-Gesch√§ft und ca. 40% aus dem Bereich der Set-Top-Boxen. Nach Vertragsabschluss verf√ľgt Trident √ľber ein umfassendes Portfolio an f√ľr verschiedenste M√§rkte geeigneten Verbraucher-IP mit √ľber 2.000 erteilten und angemeldeten Patenten einschliesslich Bewegungssch√§tzung/ Bewegungskompensation und Zugangsberechtigung sowie einer hochentwickelten 45nm-SoC-Technologie. Im Einklang mit dem langfristigen Engagement auf dem Markt der Digital-Home-Technologie unterliegen die an NXP ausgegebenen jungen Aktien gem√§ss den Transaktionsbedingungen einer zweij√§hrigen Sperrfrist. Bei Vertragsabschluss bleibt Sylvia Summers weiterhin CEO von Trident, w√§hrend Christos Lagomichos, EVP der Home-Entertainment-Sparte von NXP, zum President ernannt wird. Pete Mangan bleibt Senior Vice President und Chief Financial Officer von Trident. Des Weiteren planen NXP und Trident nach Vertragsabschluss eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von komplement√§ren End-to-End-L√∂sungen in anderen ausgew√§hlten Technologiebereichen mit hoher Wachstumsrate, darunter auch die NXP-Produktlinien Fahrzeug-Entertainment und Silizium-Tuner. Trident wird keine eigenen Produktionsanlagen besitzen, sondern die M√∂glichkeit haben, die Spitzentechnologie und Produktionskapazit√§t der NXP-Produktionsanlagen sowie die Partner-Foundrys und Subunternehmen beider Firmen zu nutzen. Infolge der von den Parteien festgelegten Vertragsinhalte und -bedingungen bilanziert NXP seine Investitionen in Trident nach der Equity-Methode. Die Aufsichtsr√§te von Trident und NXP haben die Vereinbarung und die darin enthaltenen Transaktionen einstimmig bef√ľrwortet. Weiterhin bedarf die Transaktion der Zustimmung der Trident-Aktion√§re, Beratungen mit Arbeitnehmervertretern in bestimmten Gerichtsbezirken und anderen √ľblichen Abschlussbedingungen einschliesslich beh√∂rdlichen Genehmigungen. Voraussichtlich wird die Transaktion im ersten Quartal 2010 abgeschlossen.
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