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Embedded | 28 August 2009

Elma mit Umsatzrückgang von 11.5%

Die Elma Gruppe konnte sich dem weltweiten Konjunktureinbruch im 1H/2009 nicht entziehen. Die deutliche Nachfragezurückhaltung der Kunden führte zu einem Umsatzrückgang von 11.5% auf CHF 56.3 Mio.

Es gelang, den Bestellungseingang nahezu auf Vorjahresniveau zu halten, währungs- und akquisitionsbereinigt sank er hingegen um 9.7%. Elma hat auf die veränderte Wirtschaftslage reagiert und die Unternehmensstrategie sowie Massnahmen zur nachhaltigen Kostensenkung beschleunigt umgesetzt. Zudem wurde die im Januar 2009 erworbene ACT/Technico wie geplant im Berichtszeitraum vollständig integriert. Elma schliesst das 1. Halbjahr 2009 mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) von CHF -0.4 Mio. ab. Das Betriebsergebnis (EBIT) war zusätzlich von notwendigen Transformationskosten zur Stärkung der Elma Schweiz belastet und belief sich auf CHF -2.1 Mio. Das Unternehmensergebnis lag bei CHF -2.2 Mio. Konjunkturbedingte Nachfragezurückhaltung Elma war in den drei Regionen, Americas, Europa und Asien, in denen sie mit ihren Ländergesellschaften tätig ist, unterschiedlich stark von der weltweiten Rezession betroffen. Während sich der Verteidigungssektor als weitgehend krisenresistent erwies, hiervon profitierten vor allem Elma USA und Elma Israel, war bei Kunden in der Telekommunikation, Medizinaltechnik und in anderen industriellen Anwendungen eine deutliche Zurückhaltung in der Nachfrage zu verzeichnen. Der Gruppenumsatz ging im 1. Halbjahr 2009 gegenüber der Vorjahresperiode um 11.5% auf CHF 56.3 Mio. zurück. Es ist jedoch gelungen, den Bestellungseingang mit CHF 61.6 Mio. nahezu auf Vorjahresniveau zu halten. In den USA steigerte Elma den Umsatz einschliesslich der neu erworbenen ACT/Technico (seit Januar 2009 konsolidiert) um 14.1% auf CHF 29.1 Mio. Bei Elma Israel konnte ein Umsatzanstieg von 1.3% (in Lokalwährung +8.6%) auf CHF 2.2 Mio. verzeichnet werden. In Europa ging der Umsatz in den einzelnen Ländergesellschaften zum Teil deutlich zurück. Elma Schweiz erwirtschaftete mit CHF 8.8 Mio. mehr als ein Drittel weniger Umsatz, in Deutschland und Frankreich war ein Rückgang von jeweils rund 20% zu verzeichnen. Elma UK war neben konjunkturellen Einflüssen auch von der Schwäche des britischen Pfunds betroffen und erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz von CHF 4.5 Mio. gegenüber CHF 7.9 Mio. im Vorjahr. Auch in Asien führte die deutliche Konjunkturabschwächung zu Umsatzeinbussen. Die Verkäufe der Produktlinien waren im 1. Halbjahr 2009 ebenfalls sehr unterschiedlich. Das Systemgeschäft konnte sich dank ihrer technologischen Spitzenposition gut behaupten und steigerte den Umsatz um 5%. Bei den Produktlinien Cabinets, Enclosures & Components, Backplanes sowie bei Rotary Switches führte die Nachfragezurückhaltung der Kunden jeweils zu einem spürbar tieferen Umsatz. Kostensenkung und beschleunigte Umsetzung der Strategie Elma hat auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert und ihren Transformationsprozess sowie gezielte Massnahmen zur nachhaltigen Kostensenkung beschleunigt umgesetzt. Die Stärkung der Markt- und Kostenposition der Elma Schweiz hat im Berichtszeitraum Fortschritte gemacht. Arbeitsintensive Produktionsabläufe werden vermehrt an strategische Partner abgegeben und an kostengünstigere Standorte innerhalb der Gruppe verlagert. Gleichzeitig wurde in der Schweiz die Automatisierung vorangetrieben und in allen Ländergesellschaften wurde das fachliche Know-how in den kundenbezogenen Bereichen wie Forschung und Entwicklung, Engineering sowie Vertrieb weiter verbessert. Zudem konnte die vollständige Integration der im Januar 2009 erworbenen ACT/Technico erfolgreich abgeschlossen werden. Elma erzielte im Berichtszeitraum ein operatives Ergebnis (EBITDA) von CHF -0.4 Mio. Dank rigorosem Kostenmanagement – die funktionalen Kosten und die Personalkosten wurden jeweils um rund 10% gesenkt – konnten die im Zusammenhang mit der Integration von ACT/Technico anfallenden Kosten nahezu kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) war allerdings von notwendigen Transformationskosten zur Stärkung der Elma Schweiz belastet und belief sich auf CHF -2.1 Mio. Das Unternehmensergebnis lag bei CHF -2.2 Mio. Elma weist per Bilanzstichtag 30. Juni 2009 eine Bilanzsumme von CHF 78.5 Mio. aus. Die Eigenkapitalquote ist mit 40.3% weiterhin sehr gut. Elma überschreitet zwar mit dem Halbjahresabschluss 2009 die von den Banken auferlegten „Financial Covenants“. Es werden jedoch gegenwärtig mit den Banken neue Verträge erarbeitet, welche die bestehenden Konditionen ersetzen sollen. Angesichts der soliden Bilanz ist die Gesellschaft finanziell in der Lage, ihre Strategie erfolgreich weiter umzusetzen. Veränderung in der Gruppenleitung Der Geschäftsführer der Elma Electronic China, Arthur T. Wang hat sich entschlossen, die Elma Gruppe zu verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden. Er wird per 31. Januar 2010 ausscheiden. Die Suche für einen Nachfolger ist in die Wege geleitet. Ausblick Erste Anzeichen einer Stabilisierung der Nachfrageentwicklung bei den Kunden deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Talsohle erreicht sein könnte. Da jedoch die Visibilität in den Märkten weiterhin begrenzt ist, sind konkrete Prognosen für das Jahr 2009 schwierig.
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