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Komponenten | 29 Juni 2009

Schott AG: Elektronik-Gläser Go Green

Das Profitcenter Electronics & Biotech der SCHOTT AG produziert Dünngläser für die Elektronikindustrie ohne Zusatz von giftigen Schwermetallen.

Arsen und Antimon verbannt Unter der Bezeichnung „eco-Glas“ bringt das Profitcenter Electronics & Biotech von SCHOTT Glassorten auf den Markt, die ohne den Zusatz von Arsen und Antimon als Läutermittel im Herstellungsverfahren produziert werden. Das Produktportfolio soll im Laufe der Zeit um weitere derartige „grüne“ Gläser ergänzt werden. Sukzessiver Ausbau der "grünen" Produktpalette Vorreiter beim Einsatz sogenannter „grüner“ Gläser ist die Elektronikindustrie, insbesondere namhafte Handyhersteller. So stammt das „grüne“ Filterglas für die Kameralinse in vielen mobilen Telefonen von SCHOTT. Es wird aus dem Glas „D 263“ T eco hergestellt, das auch für berührungsempfindliche Bildschirme zum Einsatz kommt. „D 263“ T eco ist eines der ersten Gläser im SCHOTT Portfolio, das ohne den Zusatz von Arsen und Antimon geläutert wird. Ebenfalls frei von diesen Läutermitteln ist „AF 32“ eco, mit dem die Halbleiterindustrie Elektronikbauteile verpackt. Weitere Glassorten sollen als eco-Variante durch den Verzicht auf den Einsatz von toxischen Zusatzstoffen im Herstellungsprozess folgen. Im bisherigen Produktionsprozess dienten die Oxide der Schwermetalle Arsen und Antimon als so genannte Läutermittel, die Gasbläschen aus der Glasschmelze treiben und ein perfekt transparentes Glas gewährleisten. Alternative Läutermittel wie Zinnoxid treten zunehmend an ihre Stelle, erfordern aber andere Temperaturen und Prozessparameter und damit intensive Versuchsreihen, um die hohe Glasqualität zu erhalten. Die Versuche im SCHOTT Werk in Grünenplan zeigen, dass die sehr guten optischen Eigenschaften auch bei dem umweltfreundlicheren Produktionsprozess erhalten bleiben. Auch achtet SCHOTT darauf, dass die neuen Läutermittel keine Auswirkungen auf andere physikalische und chemische Eigenschaften haben.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1