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Komponenten | 19 Juni 2009

HUBER+SUHNER beabsichtigt Stellenabbau

Bereits im Herbst 2008 hat HUBER+SUHNER wegen der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise einen Personalstopp verordnet und verschiedene Massnahmen zur Reduktion der Overhead-Kosten eingeleitet.

Aufgrund der nach wie vor schwachen wirtschaftlichen Entwicklung prüft das Unternehmen derzeit den Abbau von rund 70 Stellen in der Schweiz und weiteren 80 weltweit. In der Schweiz erfolgt der Stellenabbau vor allem am Standort Herisau. Die Gruppe beschäftigt zur Zeit an allen Standorten rund 3500 Mitarbeitende, davon 1500 in den Schweizer Werken Herisau und Pfäffikon. Der Geschäftsbereich Hochfrequenz ist weitaus am stärksten betroffen, da der Auftragseingang per Ende Mai 2009 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40% eingebrochen ist. Der Geschäftsbereich Fiberoptik bewegt sich nach fünf Monaten auf Vorjahresniveau, während die neu gebuchten Aufträge in der Niederfrequenztechnik ebenfalls um 16% zurückgegangen sind. Insgesamt liegt HUBER+SUHNER nach 5 Monaten sowohl im Auftragseingang als auch im Umsatz um gut 20% hinter Vorjahr. HUBER+SUHNER ist bestrebt, einen möglichst hohen Anteil des Stellenabbaus über Fluktuation, Pensionierungen, interne Versetzungen und andere Massnahmen anzugehen, jedoch werden Kündigungen nicht zu vermeiden sein. Die Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretungen sind eröffnet.
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2019.09.13 14:28 V14.3.11-1