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Komponenten | 27 April 2009

Infineon und Analog Devices kooperieren bei Airbag-Systemen

Analog Devices und Infineon Technologies arbeiten bei der Entwicklung der nÀchsten Generation von Airbag-Systemen eng zusammen.
Dadurch wollen ADI und Infineon den Zulieferern von Fahrzeugsicherheitssystemen und OEMs eine vollstĂ€ndige Design-Plattform zur VerfĂŒgung stellen, welche die kosteneffiziente und einfache Entwicklung fortschrittlicher Airbag-Lösungen erlaubt. Durch die Airbag-Design-Plattform soll die MarkteinfĂŒhrung neuer Airbag-Systeme beschleunigt werden. DafĂŒr wollen Infineon und ADI ihre Produkt-Roadmaps abstimmen und die KompatibilitĂ€t ihrer Sensoren und Chipsets sicherstellen. ADI war der weltweit erste Anbieter von inertialen MEMS (Micro-Electro-Mechanical System)-Beschleunigungs- und -Drehratensensoren fĂŒr Fahrzeugsicherheitssysteme. Infineon liefert nahezu alle applikationsspezifischen Komponenten fĂŒr Airbag-Systeme, beispielsweise Mikrocontroller, ICs fĂŒr die Kommunikation mit den Satellitensensoren, fĂŒr die Auslösung von Airbags, fĂŒr die Stromversorgung, CAN- und LIN-Transceiver und Drucksensoren. Durch die Kombination ihrer Produktportfolios bieten Infineon und ADI eine komplett interoperable und validierte Airbag-Systemplattform an. „In aufstrebenden AutomobilmĂ€rkten wie Asien und SĂŒdamerika mĂŒssen Fahrzeug- und Systemhersteller die Insassensicherheit erhöhen und gleichzeitig Kosten senken. Die Abstimmung der Airbag-spezifischen Produkt-Roadmaps von Infineon und ADI sorgt fĂŒr InteroperabilitĂ€t, senkt Systemkosten und erlaubt es Automobilherstellern und deren Systemzulieferern, ihre Ressourcen auf die Entwicklung von Airbag-Auslösealgorithmen und die Produktdifferenzierung zu konzentrieren“, sagte Claus Geisler, Senior Vice President, Automotive bei Infineon Technologies. „Mit seiner Systemkompetenz und nahezu vier Jahrzehnten Erfahrung in der Automobilbranche unterstĂŒtzt Infineon seine Kunden dabei, die zentralen Herausforderungen bei Airbag-Systemen zu meistern: nĂ€mlich Kostenoptimierung, ErfĂŒllung strengster QualitĂ€tsanforderungen und die Einhaltung neuer Standards und Sicherheitsauflagen.“ Laut der US-amerikanischen National Highway and Transportation Safety Administration (NHTSA) gibt es 177 Millionen mit Airbags ausgestattete Personenkraftwagen, 162 Millionen davon sogar mit mehreren Airbags. Zwischen 1987 und 2007 retteten Airbags mehr als 25.000 Menschenleben. Vor diesem Hintergrund und einer beachtlichen Nachfrage nach sichereren Fahrzeugen soll der Anteil der fĂŒr Sicherheitssysteme im Auto benötigten Halbleiter voraussichtlich um neun Prozent jĂ€hrlich zunehmen. Die Forderung nach Innovation und Kostensenkung wird bei Sicherheitssystemen fĂŒr Fahrzeuge anhalten. „Angesichts der Forderungen des Gesetzgebers werden Sicherheitssysteme im Auto immer leistungsstĂ€rker, um so in einer Vielzahl von Fahrzeugen und fĂŒr viele Insassen nutzbar zu sein“, sagte Mark Martin, Vice President und General Manager der Micromachined Products Division bei Analog Devices. „Mit mehr als fĂŒnfzehnjĂ€hriger Erfahrung im Bereich MEMS fĂŒr Automobilanwendungen und mehr als 500 Millionen produzierten MEMS-Sensoren verfĂŒgt ADI ĂŒber sehr viel Kompetenz, was das Design von Sicherheitssystemen betrifft. ADI und Infineon bieten Herstellern von Sicherheitssystemen und OEMs eine Design-Plattform aus einem Guss an, bei der alle Komponenten von vorn herein gut zusammenspielen. Das spart Zeit und Geld und ermöglicht es Systemdesignern, sich auf die Systemintegration ins Fahrzeug zu konzentrieren und damit Verbrauchern möglichst sichere Fahrzeuge zu bieten.“
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