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Komponenten | 01 Dezember 2008

Fairchild mit Patentklage gegen Infineon

Der Chiphersteller Fairchild Semiconductor hat eine Patentklage gegen Infineon eingereicht. Einige Produkte sollen acht Patentrechte des US-Unternehmens verletzen.

Die Patentklagen habe das Unternehmen bei den Bezirksgerichten in Maine und Delaware eingereicht, berichtet Reuters. Ein Infineon-Sprecher erklärte gegenüber Reuters, dass es sich hierbei lediglich um eine Gegenklage des US-Unternehmens handle. Infineon selbst hatte erst kürzlich Patentklagen gegen Fairchild Semiconductor eingereicht. Fairchild Semiconductor bezieht sich bei seinen Klagen auf die sogenannte "Power Chips". In der Chipbranche sind solche Patentklagen jedoch alltäglich und ziehen sich oft über mehrere Jahre hin, so der Bericht weiter. ------ Update: Infineon Technologies hat bereits am 25. November 2008 eine Patentklage gegen das Unternehmen Fairchild Semiconductor eingereicht. Die Patentklage betrifft die folgenden Produkte Fairchilds: SuperFET und SupreMOS sowie andere Leistungshalbleiter wie PowerTrench, UltraFET, UniFET, DrMOS und IGBTs. Infineon reichte diese Klage am Gericht United States District Court for the District of Delaware ein. Drei Tage später antwortete Fairchild mit einer Widerklage in Delaware. “Infineon hatte schon lange vor der Einreichung der Patentklage mit Fairchild Patentlizenzverhandlungen zur Lizenzierung unserer Patente aufgenommen. Nach einer langen Verhandlungsphase wurde klar, dass es zu keiner Einigung kommen würde“, sagte Andreas Urschitz, Vice President und General Manager, Industrial & Multimarket bei Infineon Technologies. „Infineon wird, wann immer es notwendig ist, die entsprechenden rechtlichen Schritte einleiten, um sein geistiges Eigentum und seine Geschäftsinteressen zu verteidigen.“ Infineon wird im Verfahren gegen Fairchild durch die US-amerikanische Kanzlei Fish & Richardson P.C. vertreten.
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