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Komponenten | 17 November 2008

Sachsen plant angeblich Rettungspaket für Qimonda

Die sächsische Landesregierung plant offenbar, den deutschen Chip-Hersteller mit einem Rettungspaket unter die Arme zu greifen. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium bestätigte, gebe es bereits Gespräche über staatliche Hilfe. Einzelheiten würde aber nicht bekannt gegeben.
Die FTD berichtete, dass es möglicherweise um Staatshilfen in Höhe von 300 Millionen Euro gehen könnte. Qimonda spreche angeblich von Krediten, Bürgschaften oder einer Beteiligung. Der Bericht nennt jedoch keine Quellen zu dem Artikel. Das sächsische Kabinett will möglicherweise bereits morgen (18.11.2008) über ein sogenanntes Arbeitsplatzstabilisierungsprogramm für kleine und mittlere Firmen beraten.

Wie bereits berichtet hatte Qimonda letzten Monat angekündigt, rund 3000 Arbeitsplätze zu streichen. Die deutschen Standorte in München und Dresden, sowie der Standort in Raleigh, USA sollen dabei hauptsächlich betroffen sein. Heute wurden Gerüchte laut, dass Micron eine Kaufoption für Qimonda habe, was durchaus auch für einen Verkauf der Tochter durch Infineon sprechen könnte.

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