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Komponenten | 21 August 2008

Großbrand beim Batterien-Montage-Zentrum in Karlstein

Bei einem Großbrand, der einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursachte, wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. August eine Produktions- und eine Lagerhalle des Batterien-Montage-Zentrum (BMZ) in Karlstein zerstört.
Der ESD-geschĂŒtzte Produktionsbereich im BMZ Werk 3, in dem vor allem technisch besonders hochwertige Akkus montiert werden, sowie das BĂŒrogebĂ€ude, blieben weitgehend unbeschĂ€digt. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt, die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben der GeschĂ€ftsleitung habe man bereits ein ganze Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen des Brandes auf den GeschĂ€ftsablauf so gering wie möglich zu halten. So werde laut GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sven Bauer momentan geprĂŒft, in welchem Umfang der Produktionsausfall durch eine vorĂŒbergehende Auslagerung von Teilbereichen in das polnische Werk in der NĂ€he von Warschau und in die chinesische BMZ-Niederlassung in Shenzhen aufgefangen werden kann. Gleichzeitig fĂŒhrt das BMZ-Management derzeit nach eigenem Bekunden GesprĂ€che mit mehreren KonfektionĂ€ren, um bei Bedarf Teile der Produktion vorĂŒbergehend in Lohnfertigung geben zu können. Als weitere Maßnahme wurden heute bereits in unmittelbarer Nachbarschaft zum BetriebsgelĂ€nde des BMZ in Karlstein ĂŒber 1000 m2 neue ProduktionsflĂ€chen angemietet, weitere FlĂ€chen sollen laut Sven Bauer kurzfristig folgen. Die neuen RĂ€umlichkeiten werden voraussichtlich bereits ab Ende nĂ€chster Woche zumindest teilweise fĂŒr die Konfektionierung von Akkus zur VerfĂŒgung stehen. Um die ProduktionsausfĂ€lle so gering wie möglich zu halten, erwĂ€gt das BMZ-Management außerdem die vorĂŒbergehende EinfĂŒhrung eines Dreischicht-Betriebs. „Mit der Umstellung könnten wir die verbliebenen ProduktionskapazitĂ€ten rund um die Uhr nutzen und so einen betrĂ€chtlichen. Teil der derzeit laufenden und anstehenden AuftrĂ€ge ohne allzu große zeitliche Verzögerungen abwickeln“, gibt sich Sven Bauer optimistisch. Da rund 30% der LagerbestĂ€nde in Außenlagern deponiert sind, rechnet das BMZ-Management damit, dass die Produktion am Standort Karlstein bereits Anfang nĂ€chster Woche in eingeschrĂ€nkten Umfang wieder aufgenommen werden kann. „Wie hoch der tatsĂ€chliche Produktionsausfall sein wird, lĂ€sst sich sicher erst im Laufe der nĂ€chsten Wochen verlĂ€sslich klĂ€ren. Nach jetzigem Kenntnisstand gehen wir jedoch davon aus, dass es dank der vom Management unmittelbar nach dem Brand eingeleiteten Maßnahmen mittelfristig gesehen zu keinen nachhaltigen LieferbeeintrĂ€chtigungen kommen wird“, so Sven Bauer. Bildquelle: dpa
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