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Komponenten | 25 Juli 2008

Infineon will rund 3000 Stellen abbauen

Der Halbleiterhersteller Infineon will angesichts der weiterhin schwierigen Marktbedingungen rund 10% der Arbeitsplätze abbauen. Im abgelaufenen Q3/08 konnte das Unternehmen zwar ein positives EBIT von €71 Mio. erzielen; Qimonda sorgte allerdings erneut für einen hohen Konzernverlust.

Infineon konkretisierte die Pläne für das Sparprogramm IFX 10+, das jährliche Einsparungen in Höhe von mehr als 200 Mio Euro bringen soll. Im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen will Infineon rund 3.000 der insgesamt 30.000 Stellen abbauen. Laut Infineon machen die Risiken der aktuellen Marktbedingungen, die nachteilige Wechselkursentwicklung und die Anforderungen der Reorganisation an das Unternehmen einen Personalabbau unvermeidlich. Der Stellenabbau betreffe "alle Standorte, Funktionen und Hierarchieebenen". In dem nun angekündigten Zahlen seien die rund 650 Stellen in Dresden enthalten, deren Streichung das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte. Das Sparprogramm soll durch ein "konsequentes Portfoliomanagement", "eine stärkere Senkung der Herstellkosten" sowie "eine Effizienzsteigerung der Organisation" eine deutliche Margenverbesserung ermöglichen. Im abgelaufenen dritten Quartal erzielte Infineon bei einem Umsatz von 1,029 Mrd Euro ein EBIT von 71 Mio Euro. Durch eine erneute Abschreibung auf den 77,5 % Anteil an Qimonda und dem Quartalsverlust von Qimonda ergibt sich ein Konzernergebnis von minus 592 Mio Euro.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1