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Komponenten | 26 Mai 2008

Jenoptik verkauft Anteile an Xtreme technologies

Jenoptik hat ihren 50 Prozent-Anteil an XTREME technologies an den japanischen Ushio-Konzern verĂ€ußert. Ushio, die zuvor mit 50 Prozent an dem Forschungsunternehmen mit Standorten in Göttingen und Jena beteiligt war, wird damit zum alleinigen Gesellschafter.
Ein entsprechender Vertrag zum Übergang der Anteile zwischen Ushio und der Jenoptik wurde diese Woche in DĂŒsseldorf unterzeichnet. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der RĂŒckzug aus der Entwicklungsgesellschaft wurde im Jahresabschluss 2007 berĂŒcksichtigt. Die als assoziiertes Unternehmen ausgewiesene Xtreme technologies hatte in 2007 das negative Beteiligungsergebnis des Jenoptik-Konzerns geprĂ€gt. Damit wird die vollstĂ€ndige Anteilsabgabe das Beteiligungsergebnis des Jenoptik-Konzerns ab dem 2. Quartal 2008 entlasten. Der RĂŒckzug aus der EUV-Strahlquellen-Technologie erfolgt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Jenoptik-Konzerns, die mit einer konsequenten Bereinigung des GeschĂ€ftsportfolios einhergeht. Im zweiten Halbjahr 2007 hatte der Vorstand alle wesentlichen AktivitĂ€ten eingehend auf Zukunftsaussichten innerhalb des Konzerns geprĂŒft. "Bei den AktivitĂ€ten der Xtreme technologies sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass nur geringe Synergiepotenziale zu unserem Portfolio bestehen. Wir haben daher entschieden, dass eine Fortsetzung unter dem Dach der Jenoptik nicht sinnvoll ist", so Jenoptik-Chef Michael Mertin. XTREME technologies war 2001 von der Lambda Physik und Jenoptik als Gemeinschaftsunternehmen gegrĂŒndet worden. 2005 hatte Ushio 50 Prozent und damit sĂ€mtliche Anteile an der Gesellschaft von der Lambda Physik ĂŒbernommen.
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