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Komponenten | 15 Mai 2008

Qimonda streicht 350 Stellen in Dresden

Der Speicherchip-Hersteller Qimonda will in seinem Dresdner Werk 350 Stellen streichen.
Die Belegschaft sei bereits über die Pläne informiert worden, erklärte die Dresdner Qimonda- Sprecherin Anja Berger, berichtet dpa-AFX. Insgesamt sind am Standort Dresden etwa 3.400 Mitarbeiter und zusätzliche Leiharbeiter beschäftigt. Nach Informationen der "Sächsischen Zeitung" sollen auch 250 weitere Beschäftigte bei Leiharbeits- und Servicefirmen von Abbau betroffen sein.

Seit mehr als einem Jahr hat das Unternehmen mit dem Preisverfall und hohe Verlusten zu kämpfen. Das Unternehmen hatte kürzlich angekündigt, sich nach erneuten Verlusten von jedem zehnten Mitarbeiter zu trennen. Weltweit werden 13.500 Menschen beschäftigt. Wie genau der Stellenabbau ablaufen soll, werde derzeit mit dem Betriebsrat verhandelt, sagte Berger. Die Gespräche sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden, berichtet dpa-AFX.

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