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Komponenten | 13 Mai 2008

Update: Balda verkauft Infocom-Geschäft

Die Balda verĂ€ußert das zu Anfang des Jahres zurĂŒckgekaufte europĂ€ische Infocom-GeschĂ€ft im Rahmen einer 'asset deal'-Transaktion mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Mai 2008.
Erwerber ist die zur Hanse Industriekapital-Beteiligungs-GmbH (HanseIK), Hamburg, gehörende Heinze Solutions. Gegenstand des Verkaufs ist der Betrieb der Balda Solutions Deutschland in Bad Oeynhausen. Der Betrieb der Balda Werkzeugbau in Bad Oeynhausen wird zeitgleich an die Heinze Werkzeugbau verĂ€ußert. HanseIK, die ĂŒber die Heinze Kunststofftechnik in Herford in vergleichbaren Segmenten tĂ€tig ist, will ihre AktivitĂ€ten in der Region stĂ€rken und fortfĂŒhren. Über den Kaufpreis und weitere Einzelheiten des Vertrags haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die LiquiditĂ€tsbelastung fĂŒr Balda zum Ausgleich des bei ihr defizitĂ€ren GeschĂ€ftsbereichs in der Höhe eines höheren, einstelligen Millionenbetrags bewegen sich in dem erwarteten Rahmen. HanseIK ist in der Kunststoffverarbeitung und OberflĂ€chentechnologie gut positioniert. Die Gesellschaft hatte Anfang 2007 bereits die Balda-Heinze und die HeRo Galvanotechnik, beide mit Sitz in Herford (Nordrhein-Westfalen), sowie die SĂ€chsische Metall- und Kunststoffveredelung (SMK) in Oberlungwitz (Sachsen), von Balda erworben. ------------------------ Nicht die Gesellschaften an sich, sondern einige ihrer Werte seien an den neuen Besitzer ĂŒbergegangen, berichtet dpa-AFX. Dies seien im Wesentlichen Maschinen, VorrĂ€te und die rund 400 BeschĂ€ftigten. Unklar ist, was mit der ungarischen Handyschalen-Produktion geschehen wird, die beim ersten Mal mit abgegeben wurde, nun aber im Unternehmen verblieben ist. Laut dpa-AFX ist eine Liquidation wahrscheinlich; die Belegschaft ist bereits auf rund 30 reduziert worden. Balda konzentriert sich auf seine Handyschalen-Produktion in Asien und baut parallel das GeschĂ€ft mit berĂŒhrungsempfindlichen Bildschirmen aus. Im ersten Quartal litt das KerngeschĂ€ft jedoch unter der Umstellung auf neue Produkte. In der zweiten JahreshĂ€lfte soll sich die Situation bessern.
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