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Komponenten | 28 April 2008

EPCOS übernimmt RF-MEMS-Aktivitäten von NXP

EPCOS, Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen, hat von NXP Semiconductors Netherlands die Aktivitäten auf dem Gebiet der RF-MEMS (Radio Frequency-Micro-Electro-Mechanical Systems) übernommen.

RF-MEMS sind winzige mechanische Elemente, die durch elektronische Schaltungen angesteuert und bewegt werden können. Sie sollen künftig mit dazu beitragen, den Stromverbrauch von Mobilfunkgeräten um bis zu 25% zu senken und die Stabilität der Funkverbindungen zu erhöhen. EPCOS setzt mit der Übernahme der Aktivitäten von NXP, einem der Top-Ten-Halbleiterunternehmen, seine Strategie fort, durch Kooperationen und Akquisitionen sein Technologie- und Produktportfolio zu erweitern, sein Wachstum zu beschleunigen und neue Wachstumsfelder zu besetzen. Mit dem Engagement auf dem MEMS-Gebiet wird sich das Unternehmen in dem zukunftsträchtigen Mobilfunkmarkt ein zusätzliches Marktpotenzial im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich eröffnen. Steigender Wertschöpfungsanteil in Mobilfunkgeräten EPCOS erweitert mit RF-MEMS sein RF-Produktspektrum. Dieses umfasst bisher sowohl Einzelfilter als auch integrierte Module beispielsweise für das Sende- und Empfangssystem von Mobiltelefonen. Mit der RF-MEMS-Technologie erschließt sich EPCOS im Mobiltelefon einen neuen Anwendungsbereich: RF-MEMS-Produkte kommen zwischen Sende-/ Empfangseinheit und Antenne zum Einsatz, womit EPCOS seinen Wertschöpfungsanteil in diesen Geräten steigert. „Durch die Akquisition der RF-MEMS-Aktivitäten von NXP stärken wir unsere Kompetenz auf dem Gebiet der Hochfrequenztechnologie und beschleunigen damit den Wandel unseres Unternehmens vom Hersteller diskreter Bauelemente zum Systemlieferanten“, erklärte EPCOS-Vorstandsvorsitzender Gerhard Pegam. „Mit dem Einstieg in das RF-MEMS Geschäft schaffen wir Voraussetzungen, um künftig noch stärker von der Wachstumsdynamik des Mobilfunkmarkts profitieren zu können als bisher." Darüber hinaus bieten sich für die MEMS-Technologie auch außerhalb des Hochfrequenzbereichs attraktive Wachstumsmöglichkeiten, beispielsweise in Mikrofonen sowie in Druck-, Beschleunigungs- und Drehratensensoren.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2