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Komponenten | 22 April 2008

Balda verzeichnet 2007 weitere Verluste

Der Balda-Konzern hat 2007 seine Verluste weiter vergrössert. Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 70% auf €73,3 Millionen.

Der Umsatz ging nach dem zurückgezogenen Verkauf von drei Tochterfirmen um 16,6% auf €309,2 Millionen zurück. Der Umsatz der Balda-Gruppe betrug 2007 in den fortgeführten Bereichen, aus denen die europäischen Aktivitäten des Unternehmensbereichens Infocom herausgerechnet wurden, €257,4 Millionen (+ 63,5%). Der Jahresfehlbetrag ging um 45,5% auf €8,5 Millionen zurück. Der neben den Kernbereichen Touch und Infocom zu Balda gehörende Bereich Medical soll veräussert werden. „Wir fokussieren uns auf unsere Kernbereiche und auf die Wachstumsregionen Asiens. Die Medizintechnik ist kein Kerngeschäft. Deshalb haben wir uns entschieden, Medical zu verkaufen“, erläuterte Dr. Dirk Eichelberger, der CFO von Balda. Für das Gesamtjahr 2008 wird in den fortgeführten Bereichen unverändert ein Umsatz von US$ 600 Millionen erwartet. Der Vor-Steuer-Gewinn (EBT) soll bei rund US$ 35 Millionen liegen. Diesen Zahlen ist einen Kurs von US$ 1,45 pro Euro zugrunde gelegt. Wie evertiq berichtete, erklärte das Unternehmen am 7. März, dass es sein bereits veräussertes früheres Kerngeschäft mit Handyschalen zurückkauft und selbst saniert. Balda erhofft sich durch die Rücknahme geringere finanzielle Belastungen.
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