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Komponenten | 27 März 2008

Streik bei STMicroélectronics in Rousset, Frankreich eskaliert

Der Konflikt zwischen dem Management von STMicroelectronics und einem Teil der Belegschaft ist weiter eskaliert.

Eine Reihe von "Präventivschlägen" wurde bereits ausgeführt. Seit dem 20. März wird nun in der Anlage in Rousset gestreikt. Die Einfahrt zum Betriebsgelände ist für alle Fahrzeuge gesperrt und die Fabrik zur Produktion von Halbleitern ist nur noch zu Fuß erreichbar. Die von Gewerkschaften eingeleitete Maßnahme zielt auf eine Gehalterhöhung; höher als das von Management auf einer Besprechung am 20. März vorgestellte Angebot. STM schlägt eine allgemeine Erhöhung von 1,7% ab dem 1.April vor, sowie eine 1% Erhöhung auf Leistungsprinzip – 0,1% für die weibliche Belegschaft und 0,4% als Altersbonus. Dieses Angebot liegt weit unter den Forderungen der Gewerkschaft: eine allgemeine Erhöhung um 3% und zusätzlich eine €100 – Basis für Niedrigstlöhne. Zudem wird eine Entschädigung für die steigenden Spritkosten verlangt. Die Gewerkschaft CGT erklärte, dass der Streik sich nur für die Anlage in Rousset beschränke. Trotzdem wurden in der Crolles Anlage schon etwa 800 Unterschriften in einer Streik-Petition gesammelt. 1200 der 2800 Angestellten arbeiten in der Rousset Produktionsanlage.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2