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Komponenten | 20 MĂ€rz 2008

SCHOTT plant 500 Neueinstellungen

Der Technologiekonzern SCHOTT erwartet nach dem guten Verlauf der ersten fĂŒnf Monaten des GeschĂ€ftsjahres 2007/2008 auch eine positive Entwicklung fĂŒr das Gesamtjahr.
"Wachstumstreiber ist vor allem unser SolargeschÀft. Weltweit ist kein Unternehmen gleichzeitig in der Photovoltaik und in der solarthermischen Kraftwerkstechnologie so gut aufgestellt wie SCHOTT", betonte der Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer.

SCHOTT will den Konzernumsatz um 5 % steigern, das Ergebnis von Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau des abgelaufenen GeschĂ€ftsjahres halten und einen deutlich positiven KonzernjahresĂŒberschuss erwirtschaften. Um seine Position als einer der fĂŒhrenden Technologiekonzerne auf dem Gebiet der SpezialglĂ€ser und anderer High-Tech-Werkstoffe weiter auszubauen, will SCHOTT im laufenden GeschĂ€ftsjahr 320 Millionen Euro in Sachanlagen investieren. Mit zusammen rund 240 Millionen Euro sind die Wachstumsfelder Solar, Spezialglasröhren und Pharmaverpackung die Schwerpunkte.

An den deutschen Standorten will SCHOTT rund 170 Millionen Euro investieren. Mit dem Bau zusĂ€tzlicher Fertigungen sei auch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl verbunden, so das Unternehmen. Dr. Ungeheuer kĂŒndigte fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr rund 500 Neueinstellungen allein in Deutschland an, davon ĂŒber 300 im Solar-Bereich.

Sehr gute Perspektiven sieht der Technologiekonzern im Weltmarkt fĂŒr Photovoltaik, der weiterhin zweistellige Wachstumsraten aufweist. Mit Hilfe des Joint Ventures WACKER SCHOTT Solar GmbH deckt die SCHOTT Solar GmbH die gesamte Wertschöpfungskette von Solar-Wafern ĂŒber Zellen bis zu Solarmodulen, auf der Basis einer gesicherten Rohstoffversorgung mit Silizium ab. GegenwĂ€rtig lĂ€uft der KapazitĂ€tsausbau in den Werken Jena, Alzenau, an einem Standort in der Tschechischen Republik und in den USA. Anfang MĂ€rz 2008 erfolgte der erste Spatenstich fĂŒr eine neue Solar-Fabrik in New Mexico. Gute Chancen sieht SCHOTT Solar auch in der DĂŒnnschicht-Technologie. DafĂŒr wurde in Jena eine Fertigung fĂŒr ASI- DĂŒnnschichtmodule in Betrieb genommen. Bei dieser Technologie wird das amorphe Silicium rohstoffsparend auf Glassubstrate aufgebracht. Die DĂŒnnschichtmodule lassen sich dann leicht in Fenster-, Dach- oder Fassadenverglasungen integrieren und verbinden so ansprechende Architekturlösungen mit umweltfreundlicher Stromversorgung.
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2018.12.13 09:52 V11.10.13-1