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Komponenten | 05 März 2008

Infineon baut in Villach Personal ab

Der Halbleiterhersteller Infineon Austria will in seinem Fertigungswerk in Villach (Kärnten) die Zahl der Leiharbeiter von 400 auf 300 reduzieren.

"Wir spüren den Druck, den die gesamte Branche durch schwächere Nachfrage aus der Automobilindustrie und durch sinkende Preise bei Computern hat", so Monika Kircher-Kohl, die Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria, gegenüber der "Kleinen Zeitung". Von dem Personalabbau sind laut Infineon nur Leiharbeiter betroffen, nicht aber die 2500 Stamm-Mitarbeiter. "Die Stamm-Mannschaft braucht sich nicht zu beunruhigen", beteuert Kircher-Kohl. Erst im letzten Jahr hatte Infineon in Österreich rund 280 neue Jobs geschaffen, darunter auch viele Leiharbeiter, um die starke Nachfrage nach intelligenten Halbleitern für die Auto-, Computer- und Handyindustrie zu stillen. Die schwächere Nachfrage zwingt nun Infineon in Villach dazu 100 Jobs wieder abzubauen.
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