Anzeige
Anzeige
Anzeige
Komponenten | 25 Februar 2008

Gesetzeshüter gehen härter gegen Fälschungen vor

Die Europäischen Union und die USA wollen bei Fälschungen von Computerkomponenten härter durchgreifen. Ende 2007 konnten in einer gemeinsamen, zweiwöchigen Operation mehr als 360.000 Fälschungen sichergestellt werden.
Gesetzeshüter gehen härter gegen Fälschungen vor

Beamte der Europäischen Union, sowie der USA wollen bei Fälschungen von Computerkomponenten härter durchgreifen. Ende 2007 konnten in einer gemeinsamen, zweiwöchigen Operation mehr als 360.000 Fälschungen sichergestellt werden.

Integrierte Schaltungen und Computerbausteine von über 40 Handelsmarken darunter Intel, Cisco und Philips, in einem Gesamtwert von über $1,3 Milliarden könnten bei dieser Operation beschlagnahmt werden.

Integrierte Schaltungen werden in vielen verschiedenen Produkten, wie etwa Computer, Flugzeugen, Autos und in der Telekommunikation, angewendet. EU und US-Amerikanische Beamte werden mit Importeuren zusammenarbeiten, sowie Ermittlungsverfahren einleiten. Es ist unklar, wie die Fälschungen auf den Markt gelangen konnten. Zudem werden Gespräche mit China angestrebt, wo die moisten dieser Fälschungen hergestellt wurden.

Die Beamten konnten noch nicht ermitteln, ob die Importeure wussten, das sie mit gefälschten Waren handelten oder ob sich das Problem nur auf einzelne Fabriken richtet. Jedoch wurde davor gewarnt, dass sich das Problem schnell auf alle Hersteller ausweiten könnte und das die Industrie besser mit den Gesetzeshütern zusammenarbeiten sollte.

In dieser ersten gemeinsamen Zolloperation wurden Waren an mehreren deutschen Flughäfen, am Roissy-Charles-de-Gaulle in Frankreich, am Flughafen London Heathrow und einigen Knotenpunkten in den USA beschlagnahmt.

Es ist nur eins der vielen Probleme im Bereich der geistigen Eigentumsrechtes, welche mit China ausgefochten werden. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) meldet, dass der Handel mit gefälschten Verbrauchsgütern erreichte $200 Milliarden pro Jahr, oder 2% des gesamten Welthandels. Viele dieser Fälschungen stammen aus China.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2018.07.18 17:55 V10.0.0-2