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Komponenten | 20 Februar 2008

austriamicrosystems meldet Umsatzrückgang

austriamicrosystems weist fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2007 einen geprĂŒften Umsatz leicht unterhalb des Vorjahreswertes und unter den Erwartungen des Unternehmens aus.
FĂŒr 2008 erwartet austriamicrosystems,ein weltweit aktiver Entwickler und Hersteller analoger integrierter Schaltkreise (ICs) fĂŒr Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen einen Umsatzzuwachs.

Der Umsatz wurde negativ beeinflusst durch Einbußen im Mobile Entertainment-GeschĂ€ft und den ungĂŒnstigen EUR/USD Wechselkurs in der zweiten JahreshĂ€lfte und damit auch im saisonal starken vierten Quartal 2007. Die Produkte von austriamicrosystems fĂŒr Stromversorgungs- und Beleuchtungsmanagement, Fahrzeugzugangssysteme, Sensoren sowie Sensorschnittstellen, die den Hauptteil der UmsĂ€tze ausmachen, entwickelten sich im vergangenen GeschĂ€ftsjahr hingegen gut.

austriamicrosystems erreichte 2007 einen Gruppenumsatz von EUR 193,9 Mio. Dies entspricht einem RĂŒckgang von 1,3% oder EUR 2,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Im 4. Quartal 2007 betrug der Umsatz EUR 59,5 Mio., das sind 4,0% oder EUR 2,5 Mio. weniger als im Vorjahreszeitraum (EUR 62,0 Mio.), jedoch ein Anstieg von 16% gegenĂŒber dem Vorquartal.

Die Bruttogewinnmarge fĂŒr das Gesamtjahr 2007 ĂŒberschritt zum ersten Mal 50%, ein Anstieg um mehr als zwei Prozentpunkte gegenĂŒber dem Vorjahr (48%). Im 4. Quartal 2007 betrug die Bruttogewinnmarge 52% gegenĂŒber 50% im Vorjahreszeitraum, dies unterstreicht die Robustheit des GeschĂ€fts- und Produktionsmodells von austriamicrosystems auch in einem herausfordernden Umfeld. Die deutliche Verbesserung der Bruttogewinnmarge im Jahr 2007 basiert trotz der enttĂ€uschenden Umsatzentwicklung im Wesentlichen auf den Kostenvorteilen durch den Ausbau der 200 mm Waferfertigung, einer allgemein gestiegenen Produktionseffizienz und positiven Änderungen im Produktmix.

Das Konzernergebnis der betrieblichen TĂ€tigkeit (EBIT) betrug EUR 28,0 Mio. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 14% (Vorjahr: 17%). Der RĂŒckgang um EUR 5,4 Mio. oder 16% gegenĂŒber 2006 ist auf die weiter hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung einschließlich mehrerer bedeutender Plattformentwicklungen und die Effekte aus dem ungĂŒnstigen WĂ€hrungsumfeld im zweiten Halbjahr 2007 zurĂŒckzufĂŒhren. Die Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung erhöhten sich 2007 um EUR 5,7 Mio. im Vergleich zu 2006, um wichtige Designwins und Roadmaps fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum zu unterstĂŒtzen, und erreichten mehr als 22% des Umsatzes. Im 4. Quartal 2007 betrug das EBIT EUR 10,9 Mio., ein RĂŒckgang um EUR 3,9 Mio. gegenĂŒber EUR 14,8 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Alle Bereiche von austriamicrosystems mit Ausnahme des Bereichs Mobile Entertainment verzeichneten im vergangenen Jahr eine gute Entwicklung. austriamicrosystems war dank seiner Expertise im Analogdesign, seinem Integrations-Know-how und der technologisch fĂŒhrenden Produktion mit bestehenden und neuen Produkten erfolgreich und verbesserte seine Position im weltweiten Markt fĂŒr Analoghalbleiter.

Die StĂ€rke seines Produktportfolios stellte austriamicrosystems im vergangenen Jahr durch eine Ausweitung der Kundenbasis mit der Akquisition neuer Kunden und dem Ausbau des GeschĂ€fts mit existierenden Kunden unter Beweis. Asien/Pazifik war dabei wiederum eine wichtige Region fĂŒr austriamicrosystems, insbesondere im Bereich Communications-Produkte. Der GeschĂ€ftsbereich Full Service Foundry verstĂ€rkte seine Position als ein fĂŒhrender Analog Foundry-Anbieter mit Fokus auf Spezialprozessen und erzielte verbesserte Margen aufgrund der verstĂ€rkten Migration von Kunden auf diese Technologien.

Im operativen Bereich wurde im Jahr 2007 der Ausbau der hochmodernen 200mm-Waferfertigung auf 8.000 WSPM (Scheibenstarts pro Monat) abgeschlossen; er verschafft Kosten- und Effizienzvorteile, die weitere positive Bruttomargeneffekte bewirken. Das zweite Test Center in Asien wurde im letzten Jahr weiter ausÂŹgebaut und bietet Logistik- und Kostenvorteile. Mit IBM wurde im Jahr 2007 eine strategische Kooperation fĂŒr einen neuen Hochvoltprozess in 0.18”m begonnen. Die Partnerschaft stellt das Spitzenniveau der Prozessexpertise von austriamicrosystems unter Beweis und ermöglicht als Teil des Fertigungskonzepts von austriamicrosystems zudem Zugang zu zusĂ€tzlichen ProduktionskapazitĂ€ten.

austriamicrosystems ist mit seinem wachsenden Portfolio an High Performance-Standardprodukten und kundenspezifischen Lösungen fĂŒr fĂŒhrende OEMs gut in seinen ZielmĂ€rkten Communications, Industry & Medical und Automotive positioniert. austriamicrosystems profitiert von seiner leistungsstarken Produktpalette und den sich vertiefenden Kundenbeziehungen und geht daher fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr von einer positiven GeschĂ€ftsentwicklung aus.

Basierend auf verfĂŒgbaren Informationen erwartet austriamicrosystems, im Jahr 2008 auf den Wachstumspfad zurĂŒckzukehren und fĂŒr das Gesamtjahr 2008 eine substanzielle Steigerung bei Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu erzielen, die sich auf das zweite Halbjahr des Jahres konzentrieren wird.
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