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Komponenten | 04 Februar 2008

Qimonda will Werk in Dresden vorerst nicht ausbauen

Während die EU-Kommission beschlossen hat, den geplanten Umbau des Dresdner Qimonda-Werks mit Subventionen zu unterstützen, hat sich der Halbleiterhersteller mittlerweile entschlossen diese Investition wegen der desolaten Geschäftslage erst einmal auf Eis zu legen.
"Eine Investitionsentscheidung ist noch nicht gefallen", sagte ein Sprecher von Qimonda. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich seit den ersten Planungen geändert. Somit soll der Umbau der bestehenden Produktionsanlagen und die Erweiterung mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro erst erfolgen, wenn es wieder aufwärts geht.

Die EU-Kommission hatte Qimonda für die Expansion in Dresden Beihilfen in Höhe von 165,5 Mio. Euro bewilligt. Dresden ist aber nicht der einzige von den Sparplänen betroffene Standort. Auch der Neubau einer Anlage in Singapur für rund zwei Mrd. US-Dollar ist vorerst gestoppt.

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