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© vitesco technologies
Markt |

Vitesco Technologies liegt bei Geschäftszahlen auf Kurs

Vitesco Technologies hat den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 vorgelegt. Die konzerneigene Prognose wurde bei allen wesentlichen Finanzkennzahlen erfüllt und teilweise übertroffen, heißt es in einer Mitteilung.

„2023 war ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr. Unser Unternehmen konnte weiter profitabel wachsen, wichtige Aufträge gewinnen und seine führende Position im E-Mobilitätsmarkt weiter ausbauen“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Wolf.

Vitesco Technologies steigerte den Angaben nach den Konzernumsatz im Jahr 2023, trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes, auf 9,23 Milliarden Euro (2022: 9,07 Milliarden Euro). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen belief sich das Umsatzwachstum des Unternehmens auf 4,4 Prozent.

Mit einer bereinigten EBIT-Marge von 3,7 Prozent (2022: 2,5 Prozent) lag der Konzern, aufgrund der verbesserten operativen Performance, deutlich über der prognostizierten Spanne von 2,9 bis 3,4 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich damit auf 341,1 Millionen Euro (2022: 225,5 Millionen Euro). 

Durch die verbesserte Profitabilität und trotz höherer Investitionen sowie der finanziellen Belastung aus der Auftragsfertigung mit Continental lag der Free Cashflow im Geschäftsjahr 2023 bei 84,9 Millionen Euro (2022: 123,2 Millionen Euro). Damit wurden sowohl der von Vitesco Technologies in Aussicht gestellte Wert von etwa 50 Millionen Euro als auch der Marktkonsens (71 Millionen Euro) übertroffen.

Im vergangenen Jahr erzielte Vitesco Technologies bei den Elektrifizierungskomponenten einen Umsatz in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro (2022: 1,1 Milliarden Euro). Grund für den weniger deutlichen Anstieg des Umsatzes war die kurzfristige Eintrübung des Marktes im 4. Quartal 2023, welche die zahlreichen Projekthochläufe nicht kompensieren konnten.

Der Gesamtauftragseingang lag im Geschäftsjahr 2023 bei über 12 Milliarden Euro (2022: 14 Milliarden Euro). Davon entfielen rund 8,3 Milliarden Euro auf Komponenten für elektrifizierte Fahrzeuge (2022: 10,4 Milliarden Euro). Insgesamt verfügte Vitesco Technologies zum 31. Dezember 2023 über einen Auftragsbestand von rund 58 Milliarden Euro, davon erstmals über die Hälfte im Elektrifizierungsbereich.

„Die vielen Produktanläufe in 2023 und in diesem Jahr bestätigen unser attraktives Elektrifizierungsportfolio. Mit unseren starken Partnerschaften, zum Beispiel in Form von langfristigen Lieferverträgen für Siliziumkarbid, sehen wir uns hier gut gerüstet“, so Andreas Wolf.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir 2024 im Bereich der Elektrifizierung die Gewinnschwelle schaffen werden. Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber erreichbar“, so Finanzvorständin Sabine Nitzsche.

In Anbetracht des herausfordernden Marktumfeldes sowie des geplanten deutlichen Rückgangs der Auftragsfertigung für Continental stellt Vitesco Technologies einen Umsatz in Höhe von 8,3 Milliarden Euro bis 8,8 Milliarden Euro in Aussicht. Aufgrund der erwarteten Profitabilitätssteigerung im Bereich der Elektrifizierung, geht das Unternehmen bei der bereinigten EBIT-Marge von einer Bandbreite zwischen 4,5 Prozent und 5,0 Prozent aus. Weiterhin prognostiziert das Unternehmen für 2024 einen negativen Free Cashflow von rund 350 Millionen Euro. Die Gründe hierfür sind hauptsächlich die Belastungen aus der Auftragsfertigung sowie die Rückzahlung der Anlauffinanzierung an Continental.


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