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© Aixtron
Markt |

AIXTRON kann beim Umsatz deutlich zulegen

AIXTRON SE hat im Geschäftsjahr 2023 seinen Wachstumskurs mit 36 Prozent Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr fortgesetzt. Dem Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie ist es gelungen, in allen Unternehmenskennzahlen deutlich zuzulegen und die Wachstumsprognose für 2023 komplett zu erfüllen.

Treiber sei dabei die anhaltend starke Nachfrage nach effizienter Leistungselektronik auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) gewesen. Zudem konnte AIXTRON seine EU-Taxonomie-Werte nochmals deutlich steigern, eine weitere Steigerung über die Rekordwerte des Jahres 2022 hinaus.

Starken zusätzlichen Auftrieb erhielt das Geschäft durch den Marktstart von AIXTRONs neuen Anlagentypen G10-AsP und G10-GaN. Beide sind Systeme für die effiziente Herstellung von Verbindungshalbleitern. Die G10-AsP wurde im Januar 2023 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, die G10-GaN folgte im September 2023. Ein weltweit führender Halbleiterkonzern hatte die G10-GaN schon vorher für ihre hervorragende Performance ausgezeichnet. Damit ist die G10-Anlagengeneration nun vollständig und erfolgreich im Markt platziert. Sie erfreut sich den Angaben nach bereits kurz nach der Markteinführung einer hohen Nachfrage: Die neue G10-SiC, die seit September 2022 erhältlich ist, machte im Geschäftsjahr 2023 bereits rund ein Drittel des AIXTRON-Anlagenumsatzes aus.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 629,9 Millionen Euro (2022: 463,2 Millionen Euro). Das Umsatzwachstum wurde maßgeblich durch Anlagen für Anwendungen in der Leistungselektronik auf Basis von SiC und GaN getragen. Diese machten im Geschäftsjahr 74 Prozent der Anlagenumsatzerlöse (2022: 42 Prozent) aus. Weitere Umsätze wurde in den Bereichen Optoelektronik (12 Prozent) und LEDs inkl. Micro LEDs (11 Prozent) verzeichnet.

Bei den Auslieferungen erzielte AIXTRON im vierten Quartal 2023 einen Rekord: So wurde im Q4/2023 ein Umsatz von 214,2 Millionen Euro verzeichnet – eine Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem bereits starken Vorjahresquartal (Q4/2022:  183,2 Millionen Euro). Dies entspricht rund dem Dreifachen der Umsatzerlöse des ersten Quartals im Geschäftsjahr (Q1/2023: 77,2 Millionen Euro), was die Flexibilität in Lieferkette und Fertigung von AIXTRON unterstreiche.

AIXTRON konnte im Geschäftsjahr 2023 den starken Auftragseingang des Vorjahres erneut übertreffen und ein Wachstum von 9 Prozent verzeichnen. Damit wurden im Geschäftsjahr 2023 Aufträge von 640,7 Millionen Euro verzeichnet (2022: 585,9 Millionen Euro). Darunter befinden sich zahlreiche und größere Aufträge einiger der weltweit bedeutendsten Konzerne in der Halbleiterindustrie. Im vierten Quartal 2023 lag der Auftragseingang mit 204,5 Millionen Euro insgesamt 28 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresquartals (160,3 Millionen Euro).

Der Aufsichtsrat hat unterdessen Dr. Christian Danninger das Vertrauen ausgesprochen, auch in den kommenden Jahren die Entwicklung von AIXTRON maßgeblich mitzugestalten und hat den bis 30. April 2024 laufenden Vertrag und die Bestellung als Finanzvorstand bis zum 30. April 2029 verlängert.

Der Vorstand erwartet, dass die hohe Nachfrage nach AIXTRON-Anlagen nochmals weiter zulegt und dass das Unternehmen seinen Wachstumskurs im Jahr 2024 erfolgreich fortsetzen wird. Basierend auf der aktuellen Konzernstruktur, der Einschätzung der Auftragsentwicklung und dem Budgetkurs von 1,15 USD/EUR (2023: 1,15 USD/EUR) rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 im Konzern mit Umsatzerlösen in einer Bandbreite zwischen 630 und 720 Millionen Euro, einer Bruttomarge von etwa 43 bis 45 Prozent sowie einer EBIT-Marge von etwa 24 bis 26 Prozent. Für das erste Quartal 2024 erwartet der Vorstand Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 100 und 120 Millionen Euro.


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