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Markt |

Siltronic-Umsatz soll auf über 2,2 Milliarden Euro steigen

Die Siltronic AG hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Aufgrund der Nachfrageschwäche, bedingt durch erhöhte Lagerbestände bei Kunden und den damit einhergehenden anhaltenden Verschiebungen von Liefermengen, erwartet der Vorstand für das aktuelle Geschäftsjahr einen Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres.

Dabei würden die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2024 voraussichtlich am stärksten von den Lieferverschiebungen betroffen sein, sodass für diese Berichtsperiode ein Umsatz auf dem Niveau des zweiten Halbjahres 2023 erwartet wird. Der Prognose liegt ein Wechselkurs des Euro zum US-Dollar von 1,10 zugrunde. Positiv hervorzuheben sei, dass die Durchschnittspreise weiterhin stabil prognostiziert werden.

Die EBITDA-Marge werde ebenfalls in der Größenordnung des Vorjahres liegen. Aufgrund der Inbetriebnahme der neuen 300 mm-Fabrik in Singapur sei die Marge den Angaben nach um bis zu drei Prozentpunkte gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 belastet. 

Allerdings hat der Münchner Wafer-Hersteller die Dividende deutlich zusammengestrichen. Für 2023 will Siltronic nur noch 1,20 Euro je Aktie ausschütten. Vor einem Jahr waren es noch 3,00 Euro. 

„Unsere strategischen Wachstumsziele bis zum Jahr 2028 sind unverändert. Kurzfristig wird die anhaltende Nachfrageschwäche jedoch die Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 belasten. Zusätzlich werden sich die erwarteten Ramp-Kosten für unsere neue 300 mm-Fabrik in Singapur bemerkbar machen. Mit der Steigerung der Produktionsmenge in den nächsten Jahren wird die Fabrik zu einem deutlich profitablen Wachstum der Siltronic beitragen. Deshalb halten wir an unserer Mittelfristambition fest und erwarten bis zum Jahr 2028 ein Umsatzwachstum auf mehr als 2,2 Milliarden Euro und eine EBITDA-Marge im hohen 30-Prozent Bereich“, so Dr. Michael Heckmeier, Vorstandsvorsitzender der Siltronic AG.

Die Investitionen werden, wie bereits angekündigt, gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres von vorläufig 1.316 Millionen Euro mehr als halbiert. Daher erwartet die Gesellschaft eine deutliche Verbesserung des Netto-Cashflows, der jedoch weiterhin signifikant negativ sein werde.


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2024.06.13 13:49 V22.4.55-2