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© murata
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Firmen im japanischen Erdbebengebiet fahren Produktion hoch

Rund eine Woche nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 in Japan, bei dem Teile der Infrastruktur an der Westküste des Landes zerstört wurden, haben viele Unternehmen ihre Produktion wieder aufgenommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Etwa 80 Prozent der 200 Unternehmen mit Anlagen in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten, darunter auch Hersteller von Halbleitern und Elektronik, haben ihre Aktivitäten wieder aufgenommen oder werden sie bald wieder aufnehmen, so Industrieminister Ken Saito. Die Regierung könne jedoch keinen klaren Zeitplan für die Wiederherstellung der kompletten Stromversorgung in der Region nennen, so Saito weiter. Rund 24.000 Gebäude in Ishikawa, der am stärksten betroffenen Präfektur, waren am Wochenende noch ohne Strom.

Der Elektronikzulieferer Murata Manufacturing teilte gleichzeitig mit, dass er die Schäden in fünf Werken in Ishikawa und im benachbarten Toyama untersuche, während acht weitere Werke in der Region die Produktion wieder aufgenommen haben oder bis morgen wieder aufnehmen würden. Die Displayhersteller Japan Display und EIZO sowie die Chiphersteller Kokusai Electric, Sanken Electric und Toshiba Electronic Devices & Storage erklärten, sie seien dabei, beschädigte Fabrikanlagen zu überprüfen und zu reparieren.

Der wirtschaftliche Schaden durch das Erdbeben soll sich auf weniger als 0,01 Prozent des japanischen Bruttoinlandsprodukts belaufen, zitiert Reuters den Chefvolkswirt von Nomura Securities, Kyohei Morita.


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2024.02.13 16:53 V22.3.28-2
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