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© Stemmer Imaging
Markt |

STEMMER IMAGING aktualisiert seine Prognose

Die STEMMER IMAGING AG hat ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate und das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres sowie eine aktualisierte Mittelfrist-Guidance vorgelegt. Ein verhaltenes drittes Quartal in Auftragseingang und Umsatz dämpft demnach temporär das bisherige Wachstum der Gesellschaft im Geschäftsjahresverlauf.

Wie es in einer Mitteilung heißt, nutze die Gesellschaft diese Phase zur Schärfung ihrer grundsätzlichen strategischen Positionierung. Die bereits im Halbjahresbericht für das dritte Quartal erwartete Kaufzurückhaltung aufgrund hoher Lagerbestände bei Kunden sowie die weiterhin unsichere wirtschaftliche Entwicklung hätten sich im dritten Quartal sowohl im Auftragseingang als auch im Umsatz stärker ausgewirkt als erwartet. Der Auftragseingang der STEMMER IMAGING AG lag im Neunmonatszeitraum bei 105,2 Millionen Euro und ist in Analogie mit den allgemein verschlechterten Konjunkturprognosen hinter den bisherigen Erwartungen zurückgeblieben.

STEMMER IMAGING erzielte in den ersten neun Monaten 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 113,0 Millionen Euro und konnte damit trotz herausfordernder Rahmenbedingungen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant halten (9M 2022: 113,0 Millionen Euro). Der Umsatz im dritten Quartal betrug dabei 34,6 Millionen Euro (Q3 2022: 40,6 Millionen Euro). 

Während in der überwiegenden Anzahl der Regionen – insbesondere in den Niederlanden und der Schweiz – Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren, erzielten der spanische Teilkonzern INFAIMON und die Tochtergesellschaft in Großbritannien deutlich höhere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. 

Bezogen auf Endmärkte erwirtschafteten im Bereich der industriellen Bildverarbeitung die Märkte Druck & Verpackung sowie Messtechnik die größten Zugewinne im Umsatz. Rückläufig in diesem Bereich war insbesondere der Endmarkt Fabrikautomation. Im nicht-industriellen Bereich Artificial Vision konnte unter anderem der Bereich Transport & Logistik Umsatzzuwächse verbuchen, während hier insbesondere der Bereich Lebensmittel & Landwirtschaft Rückgänge zu verzeichnen hatte.

Auf Basis der im bisherigen Geschäftsjahresverlauf positiven Entwicklung der Bruttomarge sowie aufgrund von proaktivem und zeitnahem Kostenmanagement erhöhte sich das operative Ergebnis (EBITDA) nach Konzernangaben trotz stagnierender Umsätze von 18,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 19,9 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2023. Die bereits im Halbjahresbericht angekündigten Einmalaufwendungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro, die im Wesentlichen aus der weiteren Integration des INFAIMON-Teilkonzerns resultieren, sind dabei komplett im Neunmonatszeitraum berücksichtigt. 

Das normalisierte EBITDA belief sich entsprechend auf 21,1 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2023. Die EBITDA-Marge stieg auf 17,6 Prozent (9M 2023 normalisiert: 18,7 Prozent; 9M 2022: 16,6 Prozent) und liegt damit im Zielkorridor von 15 bis 19 Prozent. 

Im dritten Quartal erwirtschaftete STEMMER IMAGING – belastet durch die bereits erwähnten Einmalaufwendungen – ein EBITDA von 5,7 Millionen Euro (Q3 2023 normalisiert: 6,9 Millionen Euro; Q3 2022: 7,4 Millionen Euro). Damit sank die EBITDA-Marge im dritten Quartal vorübergehend auf 16,4 Prozent (Q3 2022: 18,3 Prozent). Bereinigt um die Einmalaufwendungen lag die EBITDA-Marge im dritten Quartal mit 19,9 Prozent über dem angestrebten Zielkorridor. Das Konzernergebnis lag in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 11,5 Millionen Euro (9M 2023 normalisiert: 13,6 Millionen Euro) ebenfalls leicht über dem Vorjahreswert von 11,4 Millionen Euro. 

Wie bereits veröffentlicht, erwartet der Vorstand der STEMMER IMAGING für das aktuelle Geschäftsjahr nun einen reduzierten Umsatz in der Bandbreite von 144 bis 151 Millionen Euro. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 3 bis 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die zuletzt gültige Prognose für das laufende Geschäftsjahr sah einen Umsatz am unteren Ende der Prognosebandbreite zwischen 163 und 176 Millionen Euro vor. Der Vorstand rechnet auf dieser Basis weiterhin mit einer planmäßigen Ergebnisentwicklung, die im Gesamtjahr 2023 voraussichtlich zu einem EBITDA im unteren Bereich der bestehenden Prognosebandbreite von 26 bis 32 Millionen Euro führt. Dies bedeutet, dass das EBITDA auf Vorjahresniveau (28,2 Millionen Euro) liegt oder um maximal 8 Prozent zurückgeht. Entsprechend wird sich die EBITDA-Marge trotz des erwarteten Umsatzrückgangs auf Vorjahresniveau (18,1 Prozent) und damit im oberen Bereich der prognostizierten Bandbreite von 15 bis 19 Prozent bewegen.

Auf Basis der temporär verhaltenen Auftragseingangs- und Umsatzsituation aktualisiert der Vorstand seine Mittelfrist-Guidance aus dem Jahr 2021 mit dem Umsatzziel von 200 Millionen Euro für das Jahr 2024. STEMMER IMAGING sieht die Markttreiber über die derzeitige marktbedingte Schwächephase hinaus intakt und die Bildverarbeitungsbranche damit auch weiterhin als Wachstumsindustrie. 

STEMMER IMAGING hat sich das Ziel gesetzt, im Jahr 2026 ein Umsatzniveau in Höhe von 240 Millionen Euro zu erreichen. Zudem erhöht der Vorstand seine Mittelfristziele für die EBITDA-Marge für das Jahr 2026 mit einer Profitabilität zwischen 17 und 21 Prozent.


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